St­untrei­ter le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt

Muenchner Merkur - - GELD & MARKT -

– Trau­ri­ge Bi­lanz des Kal­ten­ber­ger Rit­ter­tur­niers: Gleich zwei schwe­re Un­fäl­le er­eig­ne­ten sich am letz­ten Tur­nier-Wo­che­n­en­de auf dem Ge­län­de von Schluss Kal­ten­berg (Kreis Lands­berg am Lech). Ein St­unt­man er­litt da­bei le­bens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen.

Der 37-jäh­ri­ge Fran­zo­se ritt am Sams­tag­abend in vol­lem Ga­lopp durch die Are­na, er­hob sich aus dem Sat­tel und woll­te vor der Pfer­de­brust um den Kopf des Tie­res her­um auf der an­de­ren Sei­te wie­der in den Sat­tel stei­gen. Er hat­te die Übung noch nicht ganz be­en­det, als das Pferd am En­de der Are­na ab­brem­sen muss­te. Der Mann wur­de ge- gen ei­ne Mau­er ge­schleu­dert, brach sich da­bei die Hals­wir­bel­säu­le und wur­de am Kopf so­wie am Rü­cken ver­letzt. Die Po­li­zei mel­de­te am Sams­tag­abend, dass das Schlimms- te zu be­fürch­ten sei, Kal­ten­bergs Spre­cher Mar­kus Wie­gand be­rich­te­te, dass nach sei­nen Er­kennt­nis­sen kei­ne Le­bens­ge­fahr be­ste­he. Die Sor­ge um den St­untrei­ter, den er als „Voll­pro­fi“be­zeich­ne­te, war ihm an­zu­hö­ren. Ei­nen so schwe­ren Un­fall ha­be es beim Rit­ter­tur­nier noch nie ge­ben. Die Show wur­de nach ei­ner 20-mi­nü­ti­gen Un­ter­bre­chung fort­ge­setzt.

Be­reits am Frei­tag­abend war ein 46 Jah­re al­ter Akro­bat aus Bre­men aus vier Me­tern Hö­he ab­ge­stürzt und mit dem Kopf auf der so­ge­nann­ten Wald­büh­ne auf­ge­schla­gen. Er er­litt da­bei Prel­lun­gen und ei­ne schwe­re Ge­hirn­er­schüt­te­rung, aber kei­ne Brü­che. Mitt­ler­wei­le geht es dem Mann bes­ser.

FO­TO: PE­TER WE­BER

Die Haupt­dar­stel­ler des dies­jäh­ri­gen Rit­ter­tur­niers auf ih­ren Pfer­den.

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