Wird es noch schlim­mer?

Muenchner Merkur - - LESERFORUM -

Mes­ser-At­ten­tat in Ham­burg; Titelseite, Ge­org Ana­st­a­sia­dis: Wach­sam blei­ben; Kom­men­tar 29./30. Ju­li Man stel­le sich das in ei­nem be­lie­bi­gen an­de­ren Land vor. Ich kom­me, ob­wohl vi­sum­pflich­tig, an, ha­be nicht ein­mal Pa­pie­re. Ich wer­de nicht bis zur Klä­rung der Iden­ti­tät fest­ge­setzt oder gleich in das Land, aus dem ich ge­kom­men bin, zu­rück­ge­schickt. Im Ge­gen­teil, ich darf mich frei be­we­gen und wer­de noch da­zu rund­um ver­sorgt. Ob­wohl aus­rei­se­pflich­tig, darf ich wei­ter im Land blei­ben, wer­de wie­der nicht fest­ge­setzt, darf mich im­mer noch frei be­we­gen und wer­de im­mer noch ver­sorgt. Da­zu ma­che ich aus mei­ner feind­li­chen Ge­sin­nung und der Ver­ach­tung mei­nem Gast­land ge­gen­über kein Hehl. Na­tür­lich darf ich mich dann wei­ter frei be­we­gen und wer­de im­mer noch ver­sorgt. So ei­nen Irr­sinn gibt es nicht. Doch! Er heißt Deutsch­land. Erik Dof­fek Mün­chen „Und tö­tet die Un­gläu­bi­gen, wo im­mer ihr sie trefft.“Koran Su­re 2, Vers 191. Un­fass­bar, dass die­se und noch sei­ten­wei­se wei­te­re ähn­li­che Aus­sa­gen zu den heu­te noch gül­ti­gen Dog­men zäh­len. In Ham­burg ist die Um­set­zung die­ses Zi­ta­tes wie­der grau­sam sicht­bar ge­wor­den: Sie­ben „un­gläu­bi­ge“Op­fer, ein To­ter und sechs Schwer­ver­letz­te. Un­fass­bar glei­cher­ma­ßen ist, dass un­ser Staat un­fä­hig ist, sol­che durch ih­re Re­li­gi­on in­spi­rier­te Kri­mi­nel­le we­gen feh­len­der Pa­pie­re ab­zu­schie­ben. Das be­son­ders Wi­der­wär­ti­ge aber ist, dass ein Groß­teil un­se­rer Po­li­ti­ker, spe­zi­ell aus dem links-grü­nen La­ger, an­schei­nend nicht wil­lens ist, die ent­spre­chen­den Ge­set­ze zu än­dern und der ver­än­der­ten La­ge in un­se­rer zu­neh­mend bun­ten Re­pu­blik an­zu­pas­sen.

Der nor­ma­le Bür­ger hat kein Ver­ständ­nis, wenn sol­che Straf­tä­ter und Mör­der nicht von wei­te­ren Ta­ten ab­ge­hal­ten und da­hin zu­rück­be­för­dert wer­den, wo­her sie ge­kom­men sind. Er hat ab­so­lut kein Ver­ständ­nis, wenn der Schutz des si­cher wie­der ein­mal trau­ma­ti­sier­ten Tä­ters Vor­rang hat vor dem Schutz und der Si­cher­heit der ei­ge­nen Bür­ger. Karl B. Kögl Schlier­see Der Ham­burg-At­ten­tä­ter hat nach­weis­lich „Al­la­hu Ak­bar“ge­ru­fen und nicht „Gott ist groß“. Zum ei­nen glau­be ich nicht, dass der seit lan­ger Zeit aus­rei­se­pflich­ti­ge und po­li­zei­be­kann­te Flücht­ling über­haupt in dem Aus­maß Deutsch spre­chen kann, zum an­de­ren wür­de er das mög­li­che Miss­ver­ständ­nis, Gott, al­so den christ­li­chen Gott, den der Un­gläu­bi­gen, an­zu­ru­fen, erst gar nicht auf­kom­men las­sen, lie­fe er doch Ge­fahr, sei­nen An­spruch auf das Pa­ra­dies mit Jung­frau­en zu ver­lie- ren. Die Mus­li­me sind in die­ser Hin­sicht we­sent­lich sen­si­bler als wir Chris­ten mit ih­ren Prot­ago­nis­ten, die oh­ne Wei­te­res auch ein­mal be­reit sind, das Brust­kreuz ab­zu­le­gen. Na­tür­lich könn­te die Über­set­zung „Gott ist groß“im Kom­men­tar des Herrn Ana­st­a­sia­dis auch in­si­nu­ie­ren, dass un­ser Land durch un­kon­trol­lier­te und un­kon­trol­lier­ba­re Mas­sen­mi­gra­ti­on be­reits so bunt und of­fen ist, dass es kei­ne Rol­le mehr spie­len darf, ob nun Gott oder Al­lah an­ge­ru­fen wird. Da­vor be­wah­re uns un­ser christ­li­cher Gott. Dr. Karl Her­mann Beh­rens Dach­au Wie­so wur­de die­ser Ver­bre­cher, der als is­la­mis­ti­scher Ge­fähr­der längst be­hör­den­be­kannt war, zum Schut­ze der Be­völ­ke­rung nicht be­reits im Vor­we­ge bis zur Ab­schie­bung aus dem Ver­kehr ge­zo­gen? Ist das jetzt vi­el­leicht nur die Spit­ze ei­nes Be­hör­den­skan­dals un­ge­heu­ren Aus­ma­ßes? Für den trü­ge ins­be­son­de­re der In­nen­se­na­tor die vol­le Ver­ant­wor­tung, vom Bür­ger­meis­ter der Han­se­stadt ganz zu schwei­gen. Der Staat soll­te wirk­lich ernst­haft be­sorgt sein, dass er sich bei der Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung nicht wei­ter in ei­ne pas­siv se­kun­die­ren­de Nacht­wäch­ter­rol­le hin­ein­ma­nö­vriert und den pro­phy­lak­ti­schen Schutz sei­ner Bür­ger nicht ganz an den Na­gel hängt. Tho­mas Prohn Er­ding Man muss sich mal vor­stel­len, ein Mann geht zum Ein­kau­fen und wird da­bei von ei­nem Aus­län­der, der aus­rei­se­pflich­tig ist, den Be­hör­den als Is­la­mist be­kannt war, aber an­ge­sichts feh­len­der Pa­pie­re nicht ab­ge­scho­ben wer­den konn­te, ge­tö­tet. Die­ser Tä­ter hat heim­tü­ckisch ei­nen Men­schen er­sto­chen und vie­le an­de­re Leu­te zum Teil schwer ver­letzt. Sol­che Ir­ren lau­fen bei uns frei her­um. Wer­den bald die täg­li­chen Din­ge zur Ge­fahr für uns Bür­ger und schürt das nicht die Ängs­te un­ter den Be­woh­nern die­ses Lan­des? Die Po­li­tik wird sa­gen, es war ja wie­der ein trau­ri­ger Ein­zel­fall. Was aber ist mit un­se­rer Si­cher­heit, in ei­nem Staat, wo es be­reits dar­un­ter und dar­über geht – wird’s noch schlim­mer? Karl­heinz Dett­wei­ler Haim­hau­sen Aha, der Mes­ser­ste­cher war den Be­hör­den als Is­la­mist be­kannt. Die Auf­ga­be des Staa­tes ist, sein Volk zu schüt­zen. Statt­des­sen schützt er sich selbst am bes­ten. Per­so­nen­schutz, ge­pan­zer­ter Di­enst­wa­gen, be­vor­zug­te ge­si­cher­te Wohn­ge­gend und vie­les mehr. Die DDR lässt grü­ßen. In­ge­borg Abrell Mün­chen Wel­che Macht­lo­sig­keit spricht aus der Auf­for­de­rung, „wach­sam blei­ben und mehr Vor­sicht“nach dem Mes­ser­an­schlag von Ham­burg? Wie und wo las­sen sich die­se gu­ten Rat­schlä­ge um­set­zen? Müs­sen wir jetzt bei al­len Ge­le­gen­hei­ten, in al­len Si­tua­tio­nen und An­läs­sen da­mit rech­nen, Op­fer von An­schlä­gen von Men­schen zu wer­den, die bei uns an­geb­lich Schutz su­chen und die aus dem mus­li­mi­schen Raum kom­men könn­ten? Nach ei­nem Gang durch die Münch­ner Fuß­gän­ger­zo­ne, bei dem ich fast kein deut­sches Wort ge­hört ha­be und vie­len Frau­en und Män­nern be­geg­net bin, die ih­rem Typ und Auf­tre­ten nach si­cher nicht Eu­ro­pä­er wa­ren, frage ich mich, wie Ge­fah­ren­ab­wehr mög­lich ist. Darf ich mei­nen ge­si­cher­ten Wohn­be­reich nicht mehr ver­las­sen und wenn doch, muss ich mein Aus­se­hen ver­än­dern, darf mei­ne Hei­mat­spra­che nicht mehr spre­chen. Wer hat uns die­se neue Qua­li­tät des Le­bens ins Land ge­bracht und auf was müs­sen wir uns noch vor­be­rei­ten? Jo­hann Ne­u­mei­er Un­ter­am­mer­gau Wir müs­sen uns nach der Ket­te is­la­mis­ti­scher At­ten­ta­te im letz­ten Jahr, so wie dem letz­ten töd­li­chen Mes­ser­at­ten­tat ei­nes be­reits be­kann­ten aus­län­di­schen Is­la­mis­ten am Frei­tag, zu der trau­ri­gen Er­kennt­nis durch­rin­gen, dass das Rechts­gut der Frei­heit für die­sen in un­se­rer plu­ra­lis­ti­schen Ge­sell­schaft hö­her ein­ge­schätzt wird als das Rechts­gut auf Leben, Glück, Ge­sund­heit und Un­be­schwert­heit der fried­li­chen Bür­ger. Wal­ter Her­zog Ot­ter­fing

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