Das En­de des Ver­bren­nungs­mo­tors ist nicht auf­zu­hal­ten

Muenchner Merkur - - LESERFORUM -

Chris­ti­an Deutsch­län­der: Ein Stück Ent­eig­nung; Kom­men­tar, und „Wir tun al­les, um Fahr­ver­bo­te zu ver­hin­dern“, In­ter­view mit Ul­ri­ke Scharf; Po­li­tik 29./30. Ju­li Und nun noch die­se arm­se­li­ge Schuld­zu­wei­sung, die be­dau­erns­wer­te Au­to-In­dus­trie hat­te zu viel Frei­raum, als nicht ge­nug Re­gel­werk. Wie pri­mi­tiv! Ver­spre­chun­gen, aber nicht de­ren Er­fül­lun­gen wa­ren ge­plant, al­so Vor­satz. Ein Jam­mer für die Vor- stands­mil­lio­nä­re. Wie ist denn die Hal­tung der Auf­sichts­rä­te? Und die der Po­li­tik? Wer er­wähnt die vie­len Pend­ler mit re­la­tiv jun­gen, neu­en Die­seln? Wer hilft den Wert­ver­lust zu tra­gen? Wer gibt ih­nen die Si­cher­heit der Kos­ten­über­nah­me? Die der­zei­ti­ge Po­li­tik nicht, oder? Rai­ner Pro­sik Hat­ten­ho­fen Ich trau­te beim Le­sen des Ar­ti­kels mei­nen Au­gen nicht. Vom Do­brindt, der ja al­les für sei­ne Ami­gos von der Au­to- bran­che tut, hät­te mich das nicht ge­wun­dert. Aber dass sich aus­ge­rech­net die Um­welt­mi­nis­te­rin in völ­li­ger Ver­ken­nung ih­res Am­tes für die Schä­di­gung der Um­welt und der Men­schen ein­setzt, ist schon ha­ne­bü­chen. Dann wird wie­der mit den Ar­beits­plät­zen ar­gu­men­tiert. Es ist doch für je­den ein­leuch­tend, dass ge­ra­de die Bor­niert­heit un­se­rer un­fä­hi­gen Au­to­ma­na­ger lang­fris­tig zum Nie­der­gang und da­mit zum Ver­lust der Ar­beits­plät­ze füh­ren wird. Es ist 5 vor 12 und wenn sich die Ewig­gest­ri­gen dem un­aus­weich­li­chen Fort­schritt (das En­de des Ver­bren­nungs­mo­to­res ist nicht auf­zu­hal­ten) ent­ge­gen­stem­men, wer­den die Fol­gen um­so hef­ti­ger sein. An­ton Bals Wal­perts­kir­chen Im Bal­lungs­raum Stutt­gart ist der Ver­kehr wirk­lich un­er­träg­lich und geo­gra­fisch-me­teo­ro­lo­gi­sche Ge­ge­ben­hei­ten tra­gen auch zur Luft­ver­schmut­zung bei – da muss re­agiert wer­den. Was ich gar nicht ver­ste­hen kann, ist, dass man mit H-Kenn­zei­chen steu­er­be­güns­tigt mit 30 Jah­re al­ten, ab­gas­in­ten­si­ven Sprit­fres­sern in die Stadt fah­ren darf. Und dass die Au­to­in­dus­trie, die al­le hin­ter­gan­gen hat, jetzt nicht zu Mil­li­ar­den­in­ves­ti­tio­nen für ei­ne sau­be­re Stadt ver­knackt wird und ver­zugs­los sau­be­re Al­ter­na­ti­ven in Form von kos­ten­frei­en Elek­tro­s­hut­tles in die Stadt lie­fern muss. Haupt­sa­che die Her­ren Vor­stän­de kas­sie­ren mehr­stel­li­ge Mil­lio­nen­ge­häl­ter. Dr. med. Heinz Knopf Grün­wald Die­sel­ab­ga­se sol­len ge­sund­heits­schäd­lich für die Be­völ­ke­rung sein. Hier ist ein Wi­der­spruch vor­han­den, die Ren­ten­kas­sen und Kran­ken­kas­sen spre­chen da­von, dass die Men­schen in Deutsch­land im­mer äl­ter wer­den. Was stimmt jetzt, oder ist da wie­der ei­ne Be­vor­mun­dung ei­ner Par­tei mit am Werk. Ein Con­tai­ner­schiff in Ham­burg stößt in ei­ner St­un­de mehr Schwer­öl-Ab­ga­se aus als die gan­zen Kraft­fahr­zeu­ge an ei­nem Tag. Klaus Brö­cker­mann Pla­negg

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