Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung

Muenchner Merkur - - GELD & MARKT -

Fle­xi­bi­li­tät und Mo­bi­li­tät wer­den vom Ar­beit­neh­mer im­mer öf­ter ver­langt. Be­nö­ti­gen Ar­beit­neh­mer aus be­ruf­li­chen Grün­den ei­ne Zweit­woh­nung, kön­nen die an­fal­len­den Kos­ten als Wer­bungs­kos­ten steu­er­lich gel­tend ge­macht wer­den. Die dop­pel­te Haus­halts­füh­rung muss aber be­ruf­lich ver­an­lasst sein, er­klärt die Bun­des­steu­er­be­ra­ter­kam­mer. An­er­kannt wer­den Auf­wen­dun­gen für die Zweit­woh­nung am Ort der Ar­beit. Dar­un­ter fal­len ne­ben der Mie­te in­klu­si­ve Be­triebs­kos­ten auch Rei­ni­gungs­kos­ten, Ab­schrei­bun­gen auf Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de, Zweit­woh­nungs­steu­er, Rund­funk­bei­trä­ge so­wie Miet- oder Pacht­ge­büh­ren für Kfz-Stell­plät­ze. Wich­tig: Die­se Aus­ga­ben kön­nen nur bis zu ei­nem Höchst­be­trag von 1000 Eu­ro im Mo­nat steu­er­min­dernd gel­tend ge­macht wer­den.

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