2. BIS 8. OK­TO­BER

Muenchner Merkur - - BAYERN & REGION -

NA­MENS­TA­GE 2. Gott­fried 3. Ewald, Ger­hard

(Tag der Dt. Ein­heit) 4. Franz von As­si­si 5. Meinolf, Fla­via 6. Bru­no der Kar­täu­ser 7. Jus­ti­na, Ge­rold 8. De­me­tri­us Bru­no, um 1035 in Köln ge­bo­ren, wur­de Mönch und über­nahm die Lei­tung der Dom­schu­le in Reims. Als man ihn zum Bi­schof von Reims wähl­te, kam es zum Streit mit dem Erz­bi­schof, der ihn aus sei­nem Amt ver­dräng­te. Ent­täuscht trat Bru­no 1083 in das Be­ne­dik­ti­ner­klos­ter Mo­le­s­me ein. Als ihm der Erz­bi­schof Hu­go von Gre­no­ble ein na­he ge­le­ge­nes Fel­sen­ge­biet schenk­te, grün­de­te er mit sechs Ge­fähr­ten auf 1000 Me­ter Hö­he ein streng be­schau­li­ches Ere­mi­ten­klos­ter, die ers­te Kar­tau­se. Sein ehe­ma­li­ger Schü­ler Papst Ur­ban II. hol­te ihn 1090 als Be­ra­ter nach Rom. Als er flie­hen muss­te, ließ er sich in Apu­li­en (Sü­dita­li­en) nie­der und grün­de­te ei­ne wei­te­re Kar­tau­se, wo er 1101 starb. Bru­no gilt als Stif­ter des Kar­täu­ser­or­dens. In Eu­ro­pa gibt es noch zahl­rei­che Kar­tau­sen. Darstel­lun­gen zei­gen Bru­no als Kar­täu­ser in wei­ßer Kut­te.

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