BUCH

Muenchner Merkur - - BAYERN & REGION -

Mit ei­ner dra­ma­ti­schen Sze­ne lässt die Aus­tra­lie­rin An­na Ge­or­ge ihr De­büt „Was ich ge­tan ha­be“be­gin­nen. Der An­walt Da­vid nimmt mit sei­nem Dik­tier­ge­rät sein Ge­ständ­nis auf: Er hat sei­ne Frau um­ge­bracht. Der Ro­man schil­dert, wie es zu der Tat kam. Die wich­tigs­te Qu­el­le ist El­le, Da­vids Frau, die sich an der Schwel­le des To­des an die Be­zie­hung er­in­nert. Was als idea­le Lie­bes­ge­schich­te be­ginnt, wird im­mer düs­te­rer. Aber El­le, ei­ne er­folg­rei­che Film­re­gis­seu­rin, wei­gert sich, Da­vids Hang zur Ge­walt zu er­ken­nen. Im­mer­wie­der fin­det er ei­ne Aus­re­de, war­um er nicht ver­ant­wort­lich ge­we­sen sei, und im­mer wie­der ver­wei­gert sich El­le der Rea­li­tät. Bis es zu spät ist. Der Ro­man ge­winnt viel Span­nung aus der all­mäh­li­chen Es­ka­la­ti­on, auch

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