Hirsch lan­det auf Fah­rer­sitz

Schwe­rer Wild­un­fall in Ti­rol: Va­ter und Sohn aus Bay­ern ver­letzt

Muenchner Merkur - - BAYERN & REGION -

– In Ti­rol hat sich am Di­ens­tag ein schwe­rer Wild­un­fall er­eig­net, bei dem zwei Bay­ern ver­letzt wur­den. Ein Va­ter und sein 15-jäh­ri­ger Sohn aus dem Land­kreis Traun­stein wa­ren auf dem Weg zum Ski­fah­ren, als das Un­glück bei Kös­sen na­he der deutsch-ös­ter­rei­chi­schen Gren­ze pas­sier­te. Ein Hirsch sprang plötz­lich vor ihr Au­to, durch­schlug die Wind­schutz­schei­be und lan­de­te auf dem Fah­rer­sitz. Das Ge­weih ver­keil­te sich im Lenk­rad. Das Tier ver­en­de­te im Wa­gen.

Noch ist un­klar, ob sich Va­ter und Sohn selbst aus dem Au­to be­frei­en konn­ten. Bei­de wur­den bei dem Un­fall ver­letzt. Der Sohn ha­be gro- ßes Glück ge­habt, be­rich­tet Mar­tin Rei­senz­ein, Spre­cher der Po­li­zei in Kös­sen. Er kam mit ei­ni­gen Schnitt­wun­den im Ge­sicht und mit Prel­lun­gen da­von. Sein 47-jäh­ri­ger Va­ter wur­de deut­lich schwe­rer ver­letzt. „Er wur­de mit Kno­chen­brü­chen im Ge­sichts­be­reich mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber ins Traun­stei­ner Kran­ken­haus ge­flo­gen“, be­rich­tet Rei­senz­ein. Es sei gro­ßes Glück, dass nicht mehr pas­siert ist, be­tont er. „Wild­un­fäl­le pas­sie­ren auf der Stre­cke in Kös­sen häu­fig“, sagt der Po­li­zei­spre­cher. Aber sel­ten sei­en sie so spek­ta­ku­lär wie die­ser. „So was ha­ben wir hier noch nie ge­se­hen.“

Die Po­li­zei ver­stän­dig­te ei­nen Jä­ger, der den leb­lo­sen Tier­kör­per aus dem Au­to be­frei­te.

FO­TO: DPA

Auf dem Fah­rer­sitz ver­en­de­te der Hirsch.

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