War­um Mar­tin Schulz „Schwam­pel“sagt

Muenchner Merkur - - POLITIK -

SPD-Chef Mar­tin Schulz wei­gert sich wei­ter, das mög­li­che neue Re­gie­rungs­bünd­nis „Ja­mai­ka“zu nen­nen. „ Ja­mai­ka ist ein wun­der

ba­res Land und die Ja­mai­ka­ner sind vor al­lem für ih­re Schnel­lig­keit be­kannt“, sag­te Schulz zur Be­grün­dung. Er be­nutzt lie­ber den Be­griff „Schwam­pel“– al­so ei­ne Kurz­form der schwar­zen Am­pel. Schulz will die SPD als in­halt­li­che Al­ter­na­ti­ve auf­bau­en. Die Ver­hand­ler von CDU, CSU, Grü­nen und FDP „ schwam­peln so da­hin“, oh­ne Kon­kre­tes zu bie­ten, hat­te Schulz die­ser Ta­ge er­klärt. Bei den vier Par­tei­en stel­le sich im­mer mehr her­aus, dass sie „Kli­en­tel­par­tei­en sind, die ver­su­chen, für ih­re Wäh­ler Claims ab­zu­ste­cken“. Da­bei stell­ten sie fest, dass das ziem­lich schwie­rig sei.

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