Du hast die haa­re

Es gibt Haar­struk­tu­ren, die auch ein Po­wer-föhn nicht glatt be­kommt. Ein Glät­t­ei­sen ist ei­ne Op­ti­on, wenn da nur die Angst nicht wä­re, dass die Mäh­ne beim Sty­len lei­det. Ob das stimmt? Wir ha­ben den Test ge­macht – und ge­hen gleich noch ein paar hart­nä­ckig

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glatt Wir ge­hen den My­then ums Haare­glät­ten auf den Grund

GLÄTTEN MACHT die HAA­RE KAPUTT

Glät­ter, die in ei­nem ein­zi­gen Sty­ling­zug formen, sind am scho­nen­ds­ten. denn ne­ben zu ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren ist auch die me­cha­ni­sche Be­an­spru­chung der Haar­struk­tur ein Pro­blem. denn beim Glätten wird das ke­ra­tin im Haar durch Er­hit­zen er­weicht und form­bar ge­macht. in die­ser Pha­se ist das Haar sehr sen­si­bel, und Sie soll­ten nicht mit druck ar­bei­ten, son­dern die Wär­me das Haar formen las­sen. Beim Ab­küh­len här­tet das ke­ra­tin dann aus, und das Haar be­kommt den glat­ten look.

Es gibt im­mer häss­li­che Kni­cke

Trifft das Ei­sen in ei­nem ge­dreh­ten Win­kel auf das Haar, kön­nen in der Tat Kni­cke ent­ste­hen. Dar­um ist es wich­tig, dass sich die Ei­sen bzw. die Plat­ten par­al­lel zur Haar­sträh­ne be­fin­den. Au­ßer­dem soll­te der Sty­ler im­mer in ei­ner flie­ßen­den Be­we­gung vom An­satz zu den Spit­zen glei­ten, genau wie beim Bü­geln.

glät­t­ei­sen ist gleich glät­t­ei­sen

Beim Kauf ei­nes Haar­glät­ters soll­ten Sie auf die Tem­pe­ra­tur­stär­ke so­wie auf die Qua­li­tät der Ke­ra­mik­plat­ten ach­ten. Am bes­ten ist, wenn er die Hit­ze auf der ge­sam­ten Plat­te bei­be­hält, so­dass der Sty­ler für ein glat­tes Er­geb­nis nur ein ein­zi­ges Mal durch das Haar glei­ten muss. Für di­ckes Haar eig­nen sich et­was brei­te­re Plat­ten, für dün­ne­res Haar oder den Po­ny sind schma­le­re Plat­ten bes­ser.

Die Hit­ze lässt die Far­be ver­blas­sen

co­lo­rier­tes Haar ist tat­säch­lich an­fäl­li­ger für Hit­ze­schä­den. durch ho­he tem­pe­ra­tu­ren wird dem Haar Feuch­tig­keit ent­zo­gen und es ver­liert an Leucht­kraft. Be­son­ders rot­tö­ne und Blon­die­run­gen sind da­von be­trof­fen. An­de­rer­seits wird aber durch das glätten auch die durch die co­lo­ra­ti­on auf­ge­rau­te Schup­pen­schicht des Haa­res ge­schlos­sen. das Haar er­hält da­durch neu­en glanz, und die Far­be strahlt fri­scher.

Hit­ze­schutz­pro­duk­te Sind nur Mar­ke­ting

glätten oh­ne Hit­ze­schutz ist wie ein Son­nen­bad oh­ne Licht­schutz. die in Spray oder Mous­se ent­hal­te­nen Wirk­stof­fe er­rich­ten ei­ne Bar­rie­re zwi­schen dem Haar­glät­ter und dem Haar und ver­hin­dern so, dass die tem­pe­ra­tur im Haar zu hoch wird. es soll­te au­ßer­dem re­gel­mä­ßig mit feuch­tig­keits­spen­den­den ku­ren ver­wöhnt wer­den.

Hei­ße ei­sen las­sen die Haa­re ab­bre­chen

Ganz scho­nungs­los ist ein Sty­ling mit Wär­me nie. Aber mitt­ler­wei­le ist er­wie­sen, dass die op­ti­ma­le Sty­ling­tem­pe­ra­tur bei 185 °C liegt. Da­durch wird Haar­bruch um mehr als 50 Pro­zent re­du­ziert. Ab 210 °C ver­brennt das Ke­ra­tin im Haar, was dann ir­re­pa­ra­ble Schä­den zur Fol­ge hat. Nied­ri­ge­re Tem­pe­ra­tu­ren da­ge­gen er­wei­chen das Ke­ra­tin im Haar zu we­nig. Fol­ge: Das Sty­ling hält nicht, und die Mü­he war um­sonst.

Glät­t­ei­sen darf man nicht je­den Tag ver­wen­den

darf man schon, braucht man aber oft­mals nicht, wenn das Haar ein­mal sorg­fäl­tig ge­glät­tet wur­de. das er­geb­nis soll­te dann bis zur nächs­ten Haar­wä­sche hal­ten! Wi­der­spens­ti­ge Sträh­nen kön­nen aber sorg­los nach­ge­ar­bei­tet wer­den, so­lan­ge kei­ne Sty­lin­g­res­te wie Haar­spray, Wachs oder gel im Haar sind.

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