„Woll­test du nicht, oder klapp­te es nicht?“Ta­bu-the­ma Kin­der­lo­sig­keit

Ja oder nein? Frü­her oder spä­ter? Eins oder meh­re­re? Mit oder auch oh­ne Part­ner? Kaum ei­ne Fra­ge ist so es­sen­zi­ell für uns wie die nach dem Kin­der­wunsch. Sechs Frau­en er­zäh­len uns ih­re Ge­schich­te...

MYWAY - - INHALT - TEXT: Alex­an­dra Suhling ● FOTOS: Ne­le Mar­ten­sen

Ur­tei­le nie über ei­nen an­de­ren, be­vor du nicht ei­nen Mond lang in sei­nen Mo­kas­sins ge­lau­fen bist.“So lau­tet ein in­dia­ni­sches Sprich­wort. Und wohl je­de von uns ver­steht, was die nord­ame­ri­ka­ni­schen Che­ro­kee ih­ren Nach­kom­men mit auf den Weg ge­ben woll­ten... Doch was, wenn es nicht (nur) un­ser Ge­gen­über ist, das vor­schnel­le Schlüs­se zieht, wes­we­gen wir z.b. kin­der­los ge­blie­ben sind? Was, wenn wir selbst das tun? Auch weil wir vi­el­leicht erst spät Kin­der be­kom­men ha­ben oder erst spät über­haupt noch wel­che woll­ten. Mög­li­cher­wei­se kön­nen wir uns ein Le­ben als Mut­ter aber auch gar nicht vor­stel­len... Dann ist es Zeit, of­fen zu spre­chen. Und zwar mit Frau­en, die Fra­gen wie „Sag mal, woll­test du nicht oder klapp­te es nicht?“Dut­zen­de Ma­le in ih­rem Le­ben ge­hört – und dar­auf in­zwi­schen die pas­sen­den Ant­wor­ten pa­rat ha­ben.

an­net­te, 55, liess ih­ren Wunsch, Mut­ter zu Sein, ei­nes ta­ges zie­hen

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