Was Ver­brau­cher­schüt­zer von der Al­ter­na­ti­ve hal­ten

Neu-Ulmer Zeitung - - Erste Seite -

die Schei­ne in die Kas­se? „Ei­nen Eng­pass ha­ben wir nicht“, be­tont die Ede­ka-Spre­che­rin. „Die meis­ten be­zah­len im­mer noch in bar.“

Soll­te das Geld­ab­he­ben am Au­to­ma­ten aber im­mer teu­rer wer­den, hält Ver­brau­cher­schüt­ze­rin Si­byl­le Mil­ler-Trach das Ab­he­ben im Su­per­markt für kei­ne schlech­te Al­ter­na­ti­ve. Sie ar­bei­tet bei der baye­ri­schen Ver­brau­cher­zen­tra­le und sagt: „Für den Kun­den ist es un­ge­wöhn­lich, an der Su­per­markt­kas­se Geld ab­zu­he­ben. Aber so­lan­ge es nichts kos­tet, ist das ei­ne gu­te Lö­sung.“Al­ler­dings soll­te sich der Ver­brau­cher ge­nau in­for­mie­ren, ob doch noch ir­gend­wo Ge­büh­ren lau­ern. Die Tank­stel­len­ket­te Shell et­wa bie­tet Kun­den an, Bar­geld ab­zu­he­ben. Das ist aber nur dann kos­ten­los, wenn man ein Kon­to bei ei­ner be­stimm­ten Ban­ken-Grup­pe hat, zu der Com­merz­bank, Deut­sche Bank, Post­bank und Hy­po-Ver­eins­bank zäh­len.

In­zwi­schen ru­dern üb­ri­gens ei­ni­ge Geld­häu­ser wie­der zu­rück und strei­chen die Ab­he­be­ge­büh­ren, wie das Fi­nanz­por­tal Bi­al­lo be­rich­tet. Ban­ken in der Re­gi­on sind da­von aber nicht be­trof­fen. War­um ei­ne Su­per­markt­kas­se ei­ne Bank trotz al­lem nicht er­set­zen kann, er­klärt Michael Kerler im

Nach ei­nem töd­li­chen An­griff auf Po­li­zis­ten mit­ten in Pa­ris ge­hen die Si­cher­heits­be­hör­den ei­nem Ter­ror­ver­dacht nach. Auf dem Pracht­bou­le­vard Champs-Ély­sées schoss ein Un­be­kann­ter in ei­nen Po­li­zei­wa­gen. Ein Be­am­ter wur­de ge­tö­tet. Zwei wei­te­re Po­li­zis­ten wur­den ver­letzt, sag­te der Spre­cher des In­nen­mi­nis­te­ri­ums, Pier­re-Hen­ry Bran­det. Der An­grei­fer wur­de kurz dar­auf von der Po­li­zei ge­tö­tet.

Die An­ti-Ter­ror-Ab­tei­lung der Pa­ri­ser Staats­an­walt­schaft über­nahm die Er­mitt­lun­gen. Zu den Hin­ter­grün­den der Tat gab es zu­nächst kei­ne In­for­ma­tio­nen. Prä­si­dent François Hol­lan­de woll­te bei ei­nem Kri­sen­tref­fen über die La­ge be­ra­ten. An­schlie­ßend wer­de sich Hol­lan­de zur Atta­cke äu­ßern, hieß es un­ter Be­ru­fung auf das Um­feld des Prä­si­den­ten. Am kom­men­den Sonn­tag ist in Frank­reich die ers­te Run­de der Prä­si­dent­schafts­wahl.

Die Atta­cke ha­be sich ge­gen 21 Uhr ab­ge­spielt, hieß es. Ein Au­to hielt dem­nach ne­ben ei­nem Po­li­zei­wa­gen, ein In­sas­se des Wa­gens er­öff­ne­te das Feu­er und tö­te­te ei­nen Be­am­ten. Ein Mi­nis­te­ri­ums-Spre­cher sag­te, an­schlie­ßend ha­be der Tä­ter nach ers­ten In­for­ma­tio­nen ver­sucht, zu Fuß zu flie­hen und da­bei auf wei­te­re Po­li­zis­ten ge­schos­sen und zwei ver­letzt. Die Be­am­ten hät­ten ihn nie­der­ge­schos­sen. Der Mann ha­be wohl ei­ne au­to­ma­ti­sche Waf­fe be­nutzt.

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