„Nach der Wahl ei­nen Nach­fol­ger auf­zu­bau­en, wird für die Kanz­le­rin die gro­ße Her­aus­for­de­rung sein.“

Neu-Ulmer Zeitung - - Politik -

ge­ge­ben, sich als po­ten­zi­el­ler Nach­fol­ger zu pro­fi­lie­ren. Ei­nen sol­chen nach der Wahl auf­zu­bau­en, wird für die Kanz­le­rin die gro­ße Her­aus­for­de­rung sein. Wenn ihr das ge­län­ge, wenn An­ge­la Mer­kel als Ers­te in der lau­fen­den Le­gis­la­tur­pe­ri­ode oh­ne Not zu­rück­trä­te, wä­re das die Krö­nung hoch ent­wi­ckel­ter Macht­po­li­tik. In­ter­view: Martin Fer­ber O

1952 in Düs­sel dorf ge­bo­ren, ist seit 1985 Pro­fes­sor für Neue­re Ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Er­lan­gen und gilt als ei­ner der re­nom mier­tes­ten Ex­per­ten der deut­schen Ge schich­te des 19. und 20. Jahr­hun­derts. Von ihm er­schie­nen un­ter an­de­rem Bio gra­fi­en über die Bun­des­kanz­ler Wil­ly Brandt (ak­tua­li­siert 2013) und zu­letzt über Ger­hard Schrö der (2015). Zu dem hat er sich mit der Ge­schich­te be­deu­ten­der frän­ki scher Un­ter­neh men be­fasst und Mo­no­gra­fi­en über die vier Fa­mi­li­en Diehl, Bro­se, Schöl­ler und Schi­cke­danz ge­schrie­ben. Zur­zeit ar­bei­tet der His­to­ri ker an ei­nem Buch zur Ge­schich­te des 20. Jahr­hun­derts. Seit 1982 ist er auch für die his­to­ri­sche Aus­bil­dung der Atta­chés im Aus­wär­ti­gen Amt zu­stän­dig.

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