Die Ap­fel­ern­te fällt die­ses Jahr mau aus

Neu-Ulmer Zeitung - - Wirtschaft -

wis­sen, wo der Ap­fel her­kommt.“Hin­zu kommt wohl: Naßls Ap­fel­bäu­me sind nicht ge­spritzt und ge­düngt, das Obst ist Bio-zer­ti­fi­ziert – und das trifft den Nerv der Zeit. Denn der An­teil von Bio-Pro­duk­ten am Le­bens­mit­tel­um­satz steigt Jahr für Jahr, mitt­ler­wei­le liegt er bei rund sechs Pro­zent. Viel­leicht ist das In­ter­es­se aber auch da­mit zu er­klä­ren, dass „al­te“Äp­fel für vie­le nach Kind­heit schme­cken, nach Ap­fel­mus von Oma oder sti­bitz­ten Früch­ten aus Nach­bars Gar­ten. Herb, säu­er­lich, mar­kant.

Doch wie­so lie­gen an­ge­sichts die­ser Nach­fra­ge stets die­sel­ben Sor­ten Äp­fel in den Su­per­markt­re­ga­len – Ga­la, El­star, Jo­na­gold? Beißt letzt­lich doch je­der lie­ber in den be­kann­ten Ap­fel? Viel­leicht auch in ei­nen per­fek­ten? Erst im Früh­jahr ist in den USA der ewig­fri­sche Ap­fel in den Han­del ge­kom­men. Des­sen Frucht­fleisch ver­färbt sich nach den ers­ten Bis­sen wo­chen­lang nicht braun, durch Gen­tech­nik. „Da­bei wird den In­halts­stof­fen, die für die Bräu­ne ver­ant­wort­lich sind, nach­ge­sagt, All­er­ge­ne zu ka­schie­ren“, sagt Naßl. All­er­gi­ker be­rich­ten, al­te Sor­ten bes­ser zu ver­tra­gen.

Der Kun­de will beim Ein­kau­fen kei­ne Über­ra­schun­gen, son­dern das

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