Wiesn 2017: Das müs­sen Sie wis­sen

Von der An­fahrt über Bier­preis und Ruck­sack­ver­bot bis hin zu den neu­es­ten At­trak­tio­nen: Die wich­tigs­ten In­fos für die Be­su­cher des 184. Ok­to­ber­fes­tes in Mün­chen auf ei­nen Blick

Neu-Ulmer Zeitung - - Bayern -

trum des Ro­ten Kreu­zes und im Fa­mi­li­en­platzl fin­den El­tern üb­ri­gens ei­ne Wi­ckel­sta­ti­on und ei­ne Mi­kro­wel­le, in der Ba­by­nah­rung auf­ge­wärmt wer­den kann. In das Ser­vice­zen­trum brin­gen eh­ren­amt­li­che Hel­fer auch die Kin­der, die sich auf der Wiesn ver­lau­fen und ih­re El­tern nicht mehr fin­den. ● Am Süd­teil der The­re­si­en­wie­se gibt es zahl­rei­che Be­hin­der­ten­park­plät­ze, au­ßer­dem sind al­le U-Bahn­sta­tio­nen rund um das Ok­to­ber­fest für Roll­stuhl­fah­rer ge­eig­net. In den Fest­zel­ten gibt es für Roll­stuhl­fah­rer re­ser­viert Plät­ze. Al­ler­dings gilt die­ses An­ge­bot un­ter der Wo­che nur bis 17 Uhr und am Wo­che­n­en­de bis 14 Uhr. Die meis­ten Fahr­ge­schäf­te sind auch für Men­schen mit Han­di­cap ge­eig­net, die Schau­stel­ler hel­fen beim Ein­stei­gen. Im Rie­sen­rad gibt es ei­ge­ne Plät­ze für Roll­stuhl­fah­rer. ● Nach­dem die Oi­de Wiesn im ver­gan­ge­nen Jahr we­gen des Zen­tral-Land­wirt­schaft­fes­tes deut­lich klei­ner aus­fiel, fin­det sie in die­sem Jahr wie­der in vol­ler Grö­ße statt. Der Ein­tritt auf das Ge­län­de kos­tet drei Eu­ro, da­für be­zahlt man für die Fahrt in ei­nem der Nost­al­gie­ka­rus­sells oft nur ei­nen Eu­ro. Neu ist das Volks­sän­ger­zelt „Zur Schön­heits­kö­ni­gin“. Dort gibt es je­den Tag ein Pro­gramm mit Münch­ner Volks­sän­gern, auch die Gäs­te sind ein­ge­la­den mit­zu­sin­gen. Die Wirts­leu­te le­gen Wert dar­auf, dass die Mu­sik in ih­rem Zelt nur so laut ist, dass man sich un­ter­hal­ten kann. ● Das Fest öff­net in die­sem Jahr täg­lich erst um neun Uhr, ei­ne St­un­de spä­ter als in der Ver­gan­gen­heit. Da­mit soll si­cher­ge­stellt wer­den, dass der Lie­fer­ver­kehr das Ge­län­de ver­las­sen hat, be­vor die Be­su­cher kom­men. Die Zel­te öff­nen un­ter der Wo­che um zehn Uhr, am Wo­che­n­en­de ei­ne St­un­de frü­her. Aus­ge­schenkt wird in den meis­ten Zel­ten bis 22.30 Uhr, Fei­er­abend ist dann um 23.30 Uhr. ● Ruck­sä­cke und gro­ße Ta­schen sind ver­bo­ten, an den Ein­gän­gen wird es Kon­trol­len ge­ben. Ne­ben Vi­deo­ka­me­ras ist ei­ne neue Be­schal­lungs­an­la­ge in­stal­liert, die auch ein­zel­ne Zel­te an­steu­ern kann. Das Ge­län­de ist durch Hoch­si­cher­heits­pol­ler ab­ge­sperrt und kom­plett um­zäunt. Nach ei­nem schwe­ren Lkw-Un­fall hat ei­ne La­dung Zu­cker­rü­ben stun­den­lang die Bun­des­stra­ße 16 bei Burg­heim (Land­kreis Neu­bur­gSchro­ben­hau­sen) blo­ckiert. In der Nacht zum Frei­tag wa­ren dort zwei Last­wa­gen fron­tal zu­sam­men­ge­sto­ßen. Da­bei starb der 26 Jah­re al­te Fah­rer des Rüben­las­ters, der nach ers­ten Er­kennt­nis­sen der Po­li­zei auf die Ge­gen­fahr­bahn ge­ra­ten war. „Die Ret­tungs­kräf­te konn­ten ihn aus dem Wrack be­frei­en, er starb je­doch we­nig spä­ter im Kran­ken­haus“, sag­te ein Po­li­zei­spre­cher am Frei­tag. Der 25 Jah­re al­te Fah­rer des an­de­ren Last­wa­gens wur­de schwer ver­letzt und ins Kran­ken­haus ge­bracht. Le­bens­ge­fahr be­steht nicht. Ein Gut­ach­ter soll nun die ge­nau Ur­sa­che des Un­falls klä­ren. Bis zum gest­ri­gen Vor­mit­tag war die Bun­des­stra­ße ge­sperrt. (AZ)

Fo­to: Jür­gen Po­lif­ke, dpa

Die Bun­des­stra­ße war durch Zu­cker­rü ben blo­ckiert.

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