Auf Wie­der­se­hen Cas­si­ni: Die Na­sa Son­de ver­glüht in der Sa­turn At­mo­sphä­re

Neu-Ulmer Zeitung - - Panorama -

Ei­ne Raum­son­de ist zwar nur to­te Ma­te­rie, aber sie kann ei­nem im Lau­fe der Zeit of­fen­kun­dig durch­aus ans Herz wach­sen. Ges­tern je­den­falls wur­de Cas­si­ni, die 13 Jah­re lang den Sa­turn und sei­ne Mon­de er­forsch­te, in die At­mo­sphä­re des Ring­pla­ne­ten ge­stürzt. Die Son­de ver­glüh­te. Man­che Mit­ar­bei­ter der Na­sa muss­ten so­gar wei­nen (links). Wäh­rend ih­rer 300 Sa­tur­n­um­krei­sun­gen sand­te die Son­de Da­ten zur Er­de. Durch das ame­ri­ka­nisch-eu­ro­päi­sche Pro­jekt weiß man jetzt, dass es auf Ti­tan, dem zweit­größ­ten Mond des Son­nen­sys­tems, zum Bei­spiel Dü­nen so­wie Se­en aus Methan gibt. Die Son­de wur­de ver­nich­tet, da­mit ihr an­haf­ten­de Mi­kro­or­ga­nis­men von der Er­de nicht even­tu­ell Sa­turn­mon­de kon­ta­mi­nie­ren. Das gro­ße (In­fra­rot-)Bild deu­tet im Na­sa-Kon­troll­zen­trum die Ein­tritts­stel­le der Son­de in die Sa­turn-At­mo­sphä­re an.

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