Drei Län­der neh­men „Aqua­ri­us“Flücht­lin­ge auf

Neu-Ulmer Zeitung - - Politik -

Por­tu­gal, Spa­ni­en und Frank­reich wol­len die 58 aus See­not ge­ret­te­ten Mi­gran­ten an Bord des Ret­tungs­schif­fes „Aqua­ri­us 2“auf­neh­men. Das Ab­kom­men wur­de von der por­tu­gie­si­schen Re­gie­rung am Di­ens­tag in Lis­s­a­bon be­kannt ge­ge­ben. Por­tu­gal wer­de zehn der Ge­ret­te­ten auf­neh­men, teil­te die Re­gie­rung mit. Aus hu­ma­ni­tä­ren Grün­den und auf­grund der Not­si­tua­ti­on, in der sich die vor Li­by­en Ge­ret­te­ten auf der „Aqua­ri­us 2“be­fän­den, ha­be man sich zu­sam­men mit Pa­ris und Ma­drid zur Auf­nah­me ent­schlos­sen, hieß es. In den letz­ten Mo­na­ten wa­ren meh­re­re Ret­tungs­boo­te mit aus See­not ge­ret­te­ten Mi­gran­ten an Bord ta­ge­lang auf dem Mit­tel­meer blo­ckiert ge­we­sen.

Der ita­lie­ni­sche In­nen­mi­nis­ter Mat­teo Sal­vi­ni ver­folgt ei­ne Null-To­le­ranz-Po­li­tik ge­gen Mi­gran­ten, die il­le­gal ver­su­chen, Ita­li­ens Küs­ten zu er­rei­chen.

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