Ein ab­sur­der Grenz­wert

Neuburger Rundschau - - Meinung & Dialog -

Zu „Au­to­bran­che ge­rät mas­siv un­ter Druck“(Wirt­schaft) vom 25. Au­gust: Der Grenz­wert für Stick­oxid in der Luft ist der ent­schei­den­de Pa­ra­me­ter bei der ge­gen­wär­ti­gen Dis­kus­si­on über Die­sel­mo­to­ren. Im Frei­en wur­de der Grenz­wert auf 40 Mi­kro­gramm fest­ge­legt. Das ist rund 1/24 des Wer­tes, der für Ar­beits­plät­ze zu­läs­sig ist. Das ver­steht kein Mensch. Es wer­den ver­schie­de­ne Zah­len für To­des­fäl­le in­fol­ge der Stick­oxi­de auf den Stra­ßen an­ge­ge­ben – aber ein Zu­sam­men­hang ist nicht ein­wand­frei nach­weis­bar. Wenn der Durch­schnitts­wert von 40 Mi­kro­gramm wirk­lich so ge­fähr­lich wä­ren, müss­te es bei der bis zu 24fa­chen Kon­zen­tra­ti­on an Ar­beits­plät­zen ei­ne viel grö­ße­re An­zahl von To­ten ge­ben… Der Grenz­wert soll­te über­prüft und auf ei­ner so­li­den wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­ge neu fest­ge­legt wer­den. Ja­kob Bu­cher, Bo­bin­gen

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