An­net­te Be­ning: „Es gibt ei­ne Men­ge Se­xis­mus“

Neuburger Rundschau - - Feuilleton | Sternenhimmel -

Ve­ne­digs Ju­ry­prä­si­den­tin An­net­te Be­ning, 59, hat die Be­nach­tei­li­gung von Frau­en in der Film­bran­che kri­ti­siert. „Es gibt ei­ne Men­ge Se­xis­mus“, er­klär­te die US-Schau­spie­le­rin ges­tern vor der abend­li­chen Er­öff­nung der Filmfestspiele Ve­ne­dig. „Es ist noch ein lan­ger Weg bis zur Pa­ri­tät“, mein­te sie mit Blick auf die Rol­le von Frau­en bei Fil­men und Fes­ti­vals. Die zwei­fa­che Gol­den-Glo­be-Preis­trä­ge­rin wies gleich­zei­tig auf ge­ne­rel­le Hür­den im Film­ge­schäft hin: Egal, ob man eta­bliert oder ein New­co­mer sei, ob Mann oder Frau – die meis­ten hät­ten Schwie­rig­kei­ten, ih­re Fil­me ver­wirk­li­chen zu kön­nen.

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