„EU hat Zeit für Re­for­men er­hal­ten“

Mer­kel be­wer­tet Gip­fel als Er­folg

Neue Osnabrucker Zeitung - Bissendorf, Belm - - VORDERSEITE -

dpa TAL­LINN. Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel hat den Di­gi­tal-Gip­fel der Eu­ro­päi­schen Uni­on in Tal­linn als Er­folg be­wer­tet. Das Tref­fen ha­be die Dring­lich­keit un­ter­stri­chen, beim di­gi­ta­len Bin­nen­markt vor­an­zu­kom­men, sag­te sie ges­tern nach En­de des Tref­fens. „Wenn wir den di­gi­ta­len Bin­nen­markt nicht schaf­fen, wer­den wir vom Rest der Welt ab­ge­hängt.“Eu­ro­pa sei noch weit von der di­gi­ta­len Welt­spit­ze ent­fernt, sag­te Mer­kel. Des­halb müss­ten Res­sour­cen und Know­how für die künst­li­che In­tel­li­genz ge­bün­delt, der neue Mo­bil­funk­stan­dard für su­per­schnel­les In­ter­net 5G schnell for­ciert wer­den.

Mer­kel be­grüß­te er­neut die Re­form­vor­schlä­ge des fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Em­ma­nu­el Ma­cron, die Dy­na­mik in die De­bat­te ge­bracht hät­ten. Weil sich die EU der­zeit nicht in ei­ner Kri­se be­fin­de und Wachs­tum und Be­schäf­ti­gung sich güns­tig ent­wi­ckel­ten, sei Zeit für Re­for­men ge­won­nen. In die Re­form der Wirt­schafts- und Wäh­rungs­uni­on und der Eu­ro­zo­ne müss­ten mög­lichst vie­le Mit­glieds­län­der ein­ge­bun­den wer­den.

Fo­to: AFP

Will Re­for­men: Frank­reichs Prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron ballt die Fäus­te.

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