Au­schwitz

Neue Osnabrucker Zeitung - Georgsmarienhutte, Bad Iburg, Hilter - - EINBLICKE - swi

Au­schwitz ist der deut­sche Na­me für die pol­ni­sche Stadt Os­wie­cim. Der Na­me ging in die Ge­schich­te ein, weil die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten an die­sem Ort vor über 70 Jah­ren ein rie­si­ges La­ger er­rich­te­ten. Dort tö­te­ten sie weit mehr als ei­ne Mil­li­on Men­schen – das sind mehr, als heu­te in Köln woh­nen. Die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten, die auch Na­zis ge­nannt wur­den, wa­ren Mit­glie­der ei­ner Par­tei, die 1933 in Deutsch­land an die Macht kam. Sie wa­ren über­zeugt, dass be­stimm­te Men­schen we­ni­ger wert sind als an­de­re. Da­zu ge­hör­ten für sie Ju­den, Sin­ti und Ro­ma und

psy­chisch Kran­ke. Die Na­zis hat­ten den un­fass­ba­ren Plan, al­le die­se Men­schen zu tö­ten. Da­zu brach­ten sie sie zum Bei­spiel mit Zü­gen nach Au­schwitz. Wie in ei­ner Fa­b­rik ha­ben die Na­zis dort Men­schen um­ge­bracht – zum Bei­spiel mit gif­ti­gem

Gas. Man spricht des­we­gen auch von Au­schwitz als Tö­tungs­ma­schi­ne oder Ver­nich­tungs­la­ger.

Da­mit so et­was nie wie­der pas­siert, er­in­nert man heu­te in Au­schwitz an die­sen Mas­sen­mord.

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