Frei­ge­richt zu Mündrup

Di­ens­tag Stamm­tisch zur Stadt­his­to­rie

Neue Osnabrucker Zeitung - Georgsmarienhutte, Bad Iburg, Hilter - - SÜDKREIS -

GE­ORGS­MA­RI­EN­HÜT­TE Im Rah­men des „Stadt­ge­schicht­li­chen Stamm­ti­sches“re­fe­riert am kom­men­den Di­ens­tag, 16. Ok­to­ber, der Ha­ge­ner Hei­mat­for­scher Rai­ner Rott­mann um 19 Uhr im GMHüt­ter Rat­haus über das „Frei­ge­richt zu Mündrup“.

Be­kannt ist den meis­ten das seit dem Mit­tel­al­ter be­ste­hen­de „Go­ge­richt“zu Iburg als Vor­läu­fer des heu­ti­gen Amts­ge­richts. Die Voll­stre­ckung der Straf­ur­tei­le des Go­ge­richts, na­ment­lich die Hin­rich­tung ver­ur­teil­ter Ver­bre­cher, er­folg­te auf dem Stalbrink (heu­te Kö­nigs­ber­ger Weg 5 bis 9) in Oe­se­de, zu­letzt im Jah­re 1817. We­ni­ger be­kannt sind da­ge­gen ge­schicht­li­che De­tails zu dem vom Mit­tel­al­ter bis et­wa 1600 exis­tie­ren­den Frei­ge­richt in der ehe­ma­li­gen Bau­er­schaft Mündrup. Wo tag­te die­ses Frei­ge­richt, wo stand sein Frei­s­tuhl? Welche Bau­ern­hö­fe wa­ren dem Frei­ge­richt ab­ga­beund dienst­pflich­tig? Welche um­lie­gen­den Ge­mein­den ge­hör­ten zum Ge­richts­be­zirk, über was wur­de ver­han­delt und wo stan­den die „Hang­bäu­me“, an de­nen die Ver­ur­teil­ten von den Frei­schöf­fen ge­hängt wur­den? Auf die­se Fra­gen wird der Re­fe­rent Rai­ner Rott­mann in sei­nem Vor­trag zur Jus­tiz­ge­schich­te des Os­na­brü­cker Lan­des Ant­wor­ten ge­ben. Wei­te­re In­fos un­ter Te­le­fon 0 54 01/85 02 50.

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