Kri­tik an Ge­setz zu La­den­öff­nung

Neue Osnabrucker Zeitung - Hagen, Hasbergen - - NORDWEST -

HANNOVER. Das von Rot-Grün ge­plan­te neue La­den­öff­nungs­ge­setz für Nie­der­sach­sen ist aus Sicht des Nie­der­säch­si­schen Städ­te­und Ge­mein­de­bun­des un­ge­recht. Es be­vor­zu­ge ein­deu­tig Hannover und Braun­schweig als ein­zi­ge Städ­te mit Stadt­be­zir­ken, sag­te Ver­bands­spre­cher Thors­ten Bul­ler­diek. Braun­schweig er­hal­te nach dem Ent­wurf die Mög­lich­keit, an 19 Sonn­ta­gen im Jahr zu­sätz­lich die Ge­schäf­te zu öff­nen, Hannover an 13 Sonn­ta­gen. „Dass Kauf­kraft aus dem Um­land in die bei­den Groß­städ­te ver­la­gert wird, ist ab­seh­bar und nicht hin­nehm­bar. Hier muss die Lan­des­re­gie­rung nach­bes­sern“, for­der­te Bul­ler­diek.

Dem Ent­wurf zu­fol­ge soll ei­ne Öff­nung der Lä­den an Fei­er­ta­gen so­wie am 27. De­zem­ber aus­ge­schlos­sen sein. Grund­sätz­lich soll es vier Ge­neh­mi­gun­gen pro Jahr für das ge­sam­te Ge­mein­de- oder Stadt­ge­biet, da­zu ei­ne je Stadt­be­zirk ge­ben.

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