Ex-Bahn-Chef schämt sich für Ver­spä­tun­gen

Neue Osnabrucker Zeitung - Hagen, Hasbergen - - NORDWEST - Von Man­fred Er­tel

OS­NA­BRÜCK Dem ehe­ma­li­gen Vor­stands­chef der Deut­schen Bahn, Rü­di­ger Gru­be, sind die häu­fi­gen Ver­spä­tun­gen der Bahn nach wie vor ein Dorn im Au­ge – heu­te als häu­fi­ger Pas­sa­gier. Im Ge­spräch mit un­se­rer Re­dak­ti­on sag­te der 67-Jäh­ri­ge: „Ich schä­me mich, wenn ich teil­wei­se die schlech­ten Leis­tun­gen er­le­be, ich ha­be schließ­lich acht Jah­re dort die Ver­ant­wor­tung ge­habt.“

Er fah­re fast je­den Tag mit dem Zug oder flie­ge ir­gend­wo hin. „Bei­des tut sich nicht viel, auch Flug­zeu­ge kom­men zu spät, und bei­des ist nicht gut.“Ge­ra­de die Bahn ha­be vie­le Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern, sag­te der Ma­na­ger, der mitt­ler­wei­le Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der des Ham­bur­ger Ha­fens ist.

Fo­to: dpa

Rü­di­ger Gru­be

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