Pen­ta­gon-Chef be­kennt sich zur Na­to

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Politik -

Der neue US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ja­mes Mat­tis ver­sucht, Zwei­fel an der Na­to-Treue sei­nes Lan­des zu zer­streu­en. In ei­nem Te­le­fo­nat mit Na­toGe­ne­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg ha­be er sei­ne Ver­bun­den­heit mit dem Mi­li­tär­bünd­nis un­ter­stri­chen, teil­te der Pen­ta­gon-Spre­cher Jeff Da­vis am Mon­tag mit. Mat­tis ha­be deut­lich ge­macht, dass die USA auf der Su­che nach Ver­bün­de­ten im­mer zu­erst nach Eu­ro­pa schau­en wür­den.

Der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter ha­be das Te­le­fo­nat gleich an sei­nem ers­ten vol­len Amts­tag ge­führt, um die Be­deu­tung her­vor­zu­he­ben, die er der Na­to bei­mes­se, sag­te Da­vis. Der 66-jäh­ri­ge Mat­tis setz­te sich da­mit von Äu­ße­run­gen Do­nald Trumps ab. Der neue US-Prä­si­dent hat­te das Bünd­nis vor sei­ner Amts­über­nah­me als ver­zicht­bar be­zeich­net.

Stol­ten­berg gab sich nach dem Te­le­fo­nat zu­ver­sicht­lich, was das wei­te­re US-En­ga­ge­ment in­ner­halb der Na­to an­geht. „Ich bin völ­lig si­cher, dass der neue Prä­si­dent Trump [...] zur Na­to und zur trans­at­lan­ti­schen Part­ner­schaft und zur Be­deu­tung der Si­cher­heits­ga­ran­ti­en steht“, sag­te er am Di­ens­tag bei ei­nem Be­such in Kuwait. Zwei Welt­krie­ge und der Kal­te Krieg hät­ten ge­zeigt, dass ein sta­bi­les Eu­ro­pa auch im In­ter­es­se der USA sei.

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