Auf­trag vom eins­ti­gen Klas­sen­feind

„Kund­schaf­ter des Frie­dens“und acht wei­te­re Fil­me

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück -

OSNABRÜCK. Ci­ne­ma-Ar­thouse: „Kund­schaf­ter des Frie­dens“. Jo­chen Falk (Hen­ry Hüb­chen) ge­hört nicht zu den Ge­win­nern des Mau­er­falls. Zu DDR-Zei­ten war er ein Top-Spi­on für den Os­ten, ein „Kund­schaf­ter des Frie­dens“. Jetzt lang­weilt er sich im Ru­he­stand. Doch dann soll er aus­ge­rech­net für den BND, den eins­ti­gen Klas­sen­feind, re­ak­ti­viert wer­den! Na­tür­lich er­kennt Falk da­bei auch die Chan­ce, ein paar al­te Rech­nun­gen zu be­glei­chen. Re­gis­seur Ro­bert Thal­heim („Net­to“) er­in­nert mit sei­ner Rent­ner-Gang ein we­nig an die „Ex­pen­da­bles “Agen­ten­par­odi­en. Ab 6. ju­er

Ci­ne­star, Film­pas­sa­ge: „Re­si­dent Evil: The Fi­nal Ch­ap­ter“. Mein Na­me ist Ali­ce“, heißt es im Trai­ler zu die­sem Film. „Mein gan­zes Le­ben be­stand im­mer nur aus Ren­nen und Tö­ten“. Ge­spro­chen wer­den die Wor­te von Mil­la Jo­vo­vich, die auch im sechs­ten Teil der Com­pu­ter­spiel-Ad­ap­ti­on „Re­si­dent Evil“in die Rol­le der Ali­ce schlüpft. Es geht dies­mal um nicht we­ni­ger als das letz­te Auf­bäu­men der we­ni­gen noch le­ben­den Men­schen. Ihr Geg­ner: ei­ne Hor­de von Un­to­ten. Er­neut kommt die Re­gie vom Bri­ten Paul W.S. An­der­son. Ab 16. dpa

Ci­ne­ma-Ar­thouse, Ci­ne­star, Film­pas­sa­ge: „Wen­dy – Der Film“. Die 12-jäh­ri­ge Wen­dy soll mit ih­ren El­tern die Som­mer­fe­ri­en auf Ro­sen­borg ver­brin­gen. Der her­un­ter­ge­kom­me­ne Rei­ter­hof, den ih­re Oma al­lein be­treibt, steht in di­rek­ter Kon­kur­renz zu ei­nem mo­dern ge­führ­ten Reit­stall. Zwar hat Wen­dy mit dem Rei­ten auf­ge­hört, doch dann läuft ihr am Fe­ri­en­ort das ver­wun­de­te Tier „Di­xie“über den Weg. Der Kin­der­film ba­siert auf den Co­mics des gleich­na­mi­gen Pfer­de­ma­ga­zins. Kei­ne Al­ters­be­schrän­kung. ve­ge

Ci­ne­star, Film­pas­sa­ge: „Split“. Das Le­ben von drei Mäd­chen wird zum Alb­traum, als sie von ei­nem Mann ge­kid­nappt wer­den. Der Ent­füh­rer ent­puppt sich als ge­fähr­li­cher Psy­cho­ti­ker mit mul­ti­pler Per­sön­lich­keits­stö­rung, der die Te­enager ter­ro­ri­siert. Wäh­rend die Mäd­chen ver­zwei­felt nach ei­ner Mög­lich­keit zur Flucht aus ih­rem düs­te­ren Ver­lies su­chen, ringt der Be­ses­se­ne mit sei­nen in­ne­ren Dä­mo­nen. Neu­er Thril­ler von Mys­te­ry-Mas­ter M. Night Shyamalan. Ab 16. west

Film­pas­sa­ge: „Mons­ter Trucks“. Der Au­to-Schrau­ber Tripp ist ein Ju­gend­li­cher oh­ne fes­te Bin­dun­gen. Er will weg aus sei­nem Le­ben, doch selbst der Mo­tor sei­nes Fahr­zeugs läuft nicht. Da be­geg­net ihm ein selt­sa­mes, nicht un­freund­li­ches Mons­ter, das ihm den Mo­tor sei­nes Trucks per­fekt er­set­zen kann. Und schon be­ginnt ein ac­tion­rei­ches Ju­gend-Aben­teu­er mit öko­lo­gi­schen An­tei­len im ers­ten Re­al­film von Chris Wedge, dem Re­gis­seur des ers­ten „Ice Age“-Ani­ma­ti­ons­films von 2002. Ab 6. wmu

Film­pas­sa­ge: „Hack­saw Ridge – Die Ent­schei­dung“. Das Le­ben schreibt manch­mal die bes­ten Ge­schich­ten: Des­mond T. Doss war ein jun­ger Mann, als der Zwei­te Welt­krieg aus­brach. Er war über­zeug­ter Pa­zi­fist und trat den­noch der US-Ar­mee bei – und ret­te­te schließ­lich bei der Schlacht um Oki­na­wa mehr als 70 Sol­da­ten das Le­ben, oh­ne je ei­ne Waf­fe be­nutzt zu ha­ben. Die­se un­glaub­li­che Epi­so­de sei­nes Le­bens hat nun Mel Gib­son fürs Ki­no ver­filmt. Ab 16. dpa

Ci­ne­ma-Ar­thouse: „Die schö­nen Ta­ge von Aran­ju­ez“. Wim Wen­ders und Pe­ter Hand­ke – ei­ne seit Jahr­zehn­ten be­ste­hen­de Künst­ler­freund­schaft zwi­schen Re­gis­seur und Au­tor mün­de­te in ei­ner Zu­sam­men­ar­beit. In der Ver­fil­mung ei­nes Zwei­per­so­nen­stücks geht es un­ter an­de­rem um Män­ner und Frau­en, Sex, aber auch Maul­beer­baum­blät­ter. Und das al­les in ei­nem Som­mer­gar­ten bei Pa­ris und in 3-D. Kei­ne Al­ters­be­schrän­kung. Ei­ne aus­führ­li­che Re­zen­si­on fin­den Sie auf un­se­rer Kul­tur­sei­te. sun

Ci­ne­ma-Ar­thouse, Ci­ne­star, Film­pas­sa­ge: „Mein Blind Da­te mit dem Le­ben“. Ein fast blin­der Abitu­ri­ent (Kost­ja Ull­mann) lässt sich nach der Schu­le nicht von sei­nem Traum ab­brin­gen. Er will im Lu­xus­ho­tel Baye­ri­scher Hof in Mün­chen ar­bei­ten. Da­zu muss er sei­ne Kol­le­gen und Chefs täu­schen: Sei­ne Be­hin­de­rung darf nicht be­kannt wer­den. Deut­sche Wohl­fühl-Ko­mö­die von Marc Ro­the­mund, an­geb­lich nach ei­ner wah­ren Be­ge­ben­heit. Kei­ne Al­ters­be­schrän­kung. sun

Ci­ne­ma-Ar­thouse: „Ja­ckie“. Die Er­mor­dung von John F. Ken­ne­dy ist für die Wit­we bei­des zu­gleich: Trau­ma und ein letz­ter Hö­he­punkt ih­res Re­prä­sen­ta­ti­ons­an­spruchs als First La­dy. Der Re­gis­seur Pa­blo Lar­raín zeigt Ja­ckie Ken­ne­dy bei der Pla­nung der Be­stat­tung und ent­wi­ckelt aus we­ni­gen Ta­gen in ih­rem Le­ben das Psy­cho­gramm ei­ner Sti­li­ko­ne. Na­ta­lie Port­man wur­de für die Haupt­rol­le ge­ra­de für den Os­car no­mi­niert. Zu Recht. Ab 12. dab

Fo­to: Ma­jes­tic-Film­ver­leih

Wird für die Ar­beit des BND re­ak­ti­viert: der ehe­ma­li­ge DDR-Spi­on Ja­ecki (Micha­el Gwis­dek).

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