CDU: Sach­leis­tungs­prin­zip ge­gen So­zi­al­be­trug nut­zen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Nordwest -

Die CDU hat die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung auf­ge­for­dert, bei der Ver­sor­gung von Asyl­be­wer­bern auf Sach­leis­tun­gen zu set­zen. „Die Ge­währ von Sach-statt Geld­leis­tun­gen an Asyl­be­wer­ber ist das wirk­sams­te Mit­tel ge­gen So­zi­al­be­trug durch Mehr­fach­mel­dun­gen, wie sie zu­letzt in Braun­schweig in der dor­ti­gen Lan­des­auf­nah­me­be­hör­de fest­ge­stellt wur­den“, teil­te der Chef der nie­der­säch­si­schen Lan­des­grup­pe im Bun­des­tag, Ma­thi­as Mid­del­berg, ges­tern mit. In Braun­schweig und an­ders­wo im Land gibt es Hun­der­te Ver­dachts­fäl­le von So­zi­al­be­trug. Da­bei lie­ßen sich Asyl­be­wer­ber of­fen­bar mehr­mals re­gis­trie­ren, um so mehr­fach das so­ge­nann­te Ta­schen­geld zu kas­sie­ren.

Mid­del­berg mo­niert, dass Nie­der­sach­sen und ei­ni­ge an­de­re rot-grün re­gier­te Län­der wei­ter­hin auf Geld­leis­tun­gen set­zen, ob­wohl der Bun­des­tag den Bun­des­län­dern be­reits im Ok­to­ber 2015 ei­nen Um­stieg auf Sach­leis­tun­gen emp­foh­len ha­be.

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