„Wir für Os­ter­berg“macht sich für Bür­ger­rad­weg stark

Mit­glie­der dis­ku­tie­ren in der Schüt­zen­hal­le auf dem Klaus­berg

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Westfälische Tagespost -

Zur Ver­samm­lung des Ver­eins „Wir für Os­ter­berg“tra­fen sich jetzt 13 Mit­glie­der in der Schüt­zen­hal­le auf dem Klaus­berg.

Un­ter den da­mals 33 Os­ter­ber­gern, die den Ver­ein 2011 grün­de­ten, war auch Wil­helm Be­cke­mey­er, der je­doch im ver­gan­ge­nen Jahr ver­starb. Ihm zu Eh­ren leg­ten die An­we­sen­den zu Be­ginn ih­res Tref­fens ei­ne Schwei­ge­mi­nu­te ein.

Auf der The­men­lis­te, die der Ver­eins­vor­sit­zen­de Sieg­fried Schirm­beck und sein Stell­ver­tre­ter Fried­helm Lan­ge vor­stell­ten, fand sich an vor­ders­ter Stel­le das An­lie­gen ei­nes Bür­ger­rad­we­ges. Die­ser soll vom Krei­sel in Lot­te ent­lang der Len­ge­ri­cher Stra­ße bis an die Gren­ze nach Lee­den ver­lau­fen, wo dann die Nach­bar­ge­mein­de den wei­te­ren Aus­bau über­neh­men könn­te. Ins­ge­samt han­delt es sich um ei­ne Stre­cke von rund vier Ki­lo­me­tern.

Zu der Dis­kus­si­on hat­te der Ver­ein die Lot­ter Bau­amts­lei­te­rin As­trid Hick­mann ein­ge­la­den. Sie er­läu­ter­te, dass ein Aus­bau der Stra­ße in Rich­tung Lee­den vor­ge­se­hen sei und sich die Ver­wal­tung zu­dem be­mü­he, auch ei­nen be­glei­ten­den Rad­weg zu um­zu­set­zen.

Ein prak­ti­sches Pro­blem könn­te sich bei ei­nem Bau aber am Ein­gangs­be­reich Lot­te er­ge­ben. Denn hier be­ste­he der Un­ter­grund teils aus har­tem Fels. Ab­schlie­ßend stimm­ten die An­we­sen­den über­ein, dass „ei­ne schnel­le Um­set­zung wohl nicht funk­tio­nie­ren wird“.

Sieg­fried Schirm­beck be­rich­te­te im Wei­te­ren über

ver­gan­ge­ne und noch an­ste­hen­de Pro­jek­te. So be­werk­stel­lig­te es der Ver­ein un­ter an­de­rem, dass zwei Ste­len, auf de­nen der Orts­na­me zu le­sen ist, abends nun be­leuch­tet wer­den. Men­schen, die aus Rich­tung Lee­den oder Has­ber­gen nach Os­ter­berg kom­men, wer­den so freund­lich be­grüßt. Von den rund 3000 Eu­ro, die der Ver­ein im letz­ten Jahr aus­gab, schlug die­se Maß­nah­me am meis­ten zu Bu­che, da auch Erd­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den muss­ten.

Au­ßer­dem wur­de auf dem Spiel­platz an der Schüt­zen­hal­le ein neu­es Fuß­ball­tor für die Kin­der ein­be­to­niert, da das al­te in Mit­lei­den­schaft ge­ra­ten war.

Be­spro­chen wur­de auch die The­ma­tik, dass Was­ser nach star­ken Re­gen­fäl­len teil­wei­se nicht von Stra­ßen­ab­schnit­ten ab­flie­ße. In die­sem Zu­sam­men­hang kam auch das Pro­blem zur Spra­che, dass die Stu­fen von der Schüt­zen­hal­le bis hin­un­ter zum Müns­ter­platz durch den Re­gen­fluss aus­ge­wa­schen wür­den. Um dies zu ver­hin­dern, soll die Trep­pe im Früh­jahr ge­teert und mit wei­ßem Kies ab­ge­deckt wer­den.

Am En­de des Jah­res wird es die nächs­te Mit­glie­der­ver­samm­lung des Ver­eins „Wir für Os­ter­berg“ge­ben. Dann wird auch der neue Vor­stand ge­wählt. Sieg­fried Schirm­beck kün­dig­te in dem Zu­sam­men­hang an, sich nicht wie­der zur Wahl zu stel­len.

Ge­mein­sam mehr er­rei­chen wol­len die Os­ter­ber­ger Bür­ger. Fo­to: Ul­rich Eck­se­ler

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