Ge­schich­te ei­nes Hel­den im Krieg

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Film -

dpa BER­LIN. Das Le­ben schreibt manch­mal die bes­ten Ge­schich­ten: Des­mond T. Doss war ein jun­ger Mann, als der Zwei­te Welt­krieg aus­brach. Er war über­zeug­ter Pa­zi­fist und trat den­noch der US-Ar­mee bei – und ret­te­te schließ­lich bei der Schlacht um Oki­na­wa mehr als 70 Sol­da­ten das Le­ben. Oh­ne je ei­ne Waf­fe be­nutzt zu ha­ben.

Es sind ex­trem ex­pli­zi­te Bil­der, die Re­gis­seur Mel Gib­son hier zeigt: zer­fetz­te Kör­per, Ge­där­me, die aus dem Bauch hän­gen, bis zur Un­kennt­lich­keit ent­stell­te Män­ner. Im­mer wie­der er­in­nern die­se opu­len­ten Schlacht­sze­nen an Gib­sons Er­folg „Bra­ve­he­art“, für den er vor gut 20 Jah­ren zwei Os­cars ge­wann. Auch jetzt macht der Re­gis­seur ein­dring­lich klar, wie er­bar­mungs­los und roh Krieg ist.

Hack­saw Ridge. USA/Aus­tra­li­en 2016, R: Mel Gib­son, D: And­rew Gar­field, Sam Wort­hing­ton, Vin­ce Vaughn, 140 Min. Ab 16. Film­pas­sa­ge

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