Wann und wo ist die ISS zu se­hen?

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Gut Zu Wissen -

Die In­ter­na­tio­na­le Raum­sta­ti­on ISS ist un­ter ge­wis­sen Vor­aus­set­zun­gen mit blo­ßem Au­ge am Him­mel zu er­ken­nen. Mit ih­rer Spann­wei­te von 109 Me­tern re­flek­tiert sie das Son­nen­licht.

Be­ob­ach­tet wer­den kann sie nur früh­mor­gens oder am Abend, wenn sie sich we­der auf der an­de­ren Erd­sei­te noch im Erd­schat­ten be­fin­det. In 400 Ki­lo­me­ter Hö­he braucht die Sta­ti­on bei ei­ner Ge­schwin­dig­keit von 28800 St­un­den­ki­lo­me­tern rund 90 Mi­nu­ten, um die Er­de zu um­krei­sen. Sie sieht da­bei aus wie ein Flug­zeug oder ein hel­ler Stern, der sich grob ge­se­hen von West nach Ost be­wegt.

Ob die ISS zu se­hen ist, hängt so­wohl vom Stand­ort des Be­ob­ach­ters – am bes­ten be­son­ders dun­kel – ab als auch da­von, wie sehr die Sta­ti­on das Son­nen­licht re­flek­tiert. Erst wenn die ISS min­des­tens in ei­nem Win­kel von 10 Grad über dem Ho­ri­zont steht, stö­ren den Be­ob­ach­ter kei­ne Licht­quel­len der Er­de mehr. Ab En­de Ja­nu­ar kann die ISS in wei­ten Tei­len Deutsch­lands je­den Abend min­des­tens ein­mal am Him­mel be­ob­ach­tet wer­den – manch­mal auch nach rund 90 Mi­nu­ten ein zwei­tes Mal.

Zu­wei­len er­scheint sie nur für Se­kun­den, an man­chen Ta­gen aber auch meh­re­re Mi­nu­ten lang. In der Re­gel rückt die Sta­ti­on un­ge­fähr im Süd­wes­ten ins Blick­feld und ist meist bis in den Süd­os­ten zu se­hen.

Foto: Nasa/NASA/dpa

Mit blo­ßem Au­ge ist die in­ter­na­tio­na­le Raum­sta­ti­on ISS so­gar von der Er­de aus zu se­hen.

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