PER­SÖN­LICH

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Politik -

Je­an-François Jalkh (Bild), fran­zö­si­scher Po­li­ti­ker, ver­zich­tet we­gen an­geb­li­cher Äu­ße­run­gen zum Ho­lo­caust auf die Auf­ga­be als Über­gangs­chef des rechts­po­pu­lis­ti­schen Front Na­tio­nal. Des­sen Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tin Ma­ri­ne

Le Pen hat­te den FN-Vor­sitz An­fang der Wo­che vor­über­ge­hend nie­der­ge­legt, um vor der Stich­wahl am 7. Mai „über den Par­tei­in­ter­es­sen“zu ste­hen. Statt Jalkh soll nun der Le-PenVer­trau­te Stee­ve Briois über­gangs­wei­se die Par­tei füh­ren. Le Pen sprach von „Ver­leum­dung“. Jalkh wer­den Zwei­fel an der Ver­wen­dung von Zy­klon B zum Mas­sen­mord in Gas­kam­mern der Na­tio­nal­so­zia­lis­ten zu­ge­schrie­ben, er selbst be­strei­tet die Aus­sa­gen je­doch strikt. Der FNVi­ze Jalkh wird nach An­ga­ben der Zei­tung „Le Mon­de“in ei­nem 2005 ver­öf­fent­lich­ten Ar­ti­kel ei­ner Wis­sen­schaft­le­rin mit der Aus­sa­ge zi­tiert, er hal­te es tech­nisch für un­mög­lich, das Gas Zy­klon B für „Mas­sen­ver­nich­tun­gen“ein­zu­set­zen. Fo­to: dpa

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