Viel zu tun mit der Drit­ten Li­ga

Das Nach­bar­schafts­der­by ist auch für die Schatz­meis­ter ei­ne Her­aus­for­de­rung

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Lokalsport - En­de­te ei­ne Durst­stre­cke.

Es war ein 0:0 der bes­se­ren Sor­te. Die Sport­freun­de Lot­te ha­ben ge­gen den VfL Os­na­brück ei­ne gu­te Par­tie ab­ge­lie­fert, und den Ap­plaus von den Rän­gen hat­te sich der Auf­stei­ger red­lich ver­dient.

Von Cars­ten Rich­ter

LOT­TE. Mit beim Spiel war Lot­tes stell­ver­tre­ten­der Schatz­meis­ter Ger­rit Bud­keGie­se­king. Der 23-jäh­ri­ge Lot­ter ist seit zwei­ein­halb Jah­ren die rech­te Hand von Schatz­meis­ter Bernd Tee­pe.

Herr Bud­ke-Gie­se­king, wie hat Ih­nen das Spiel ge­fal­len?

Das Spiel war seit Lan­gem wie­der sehr schön. Die ers­te Halb­zeit war fan­tas­tisch, wir hat­ten ei­ni­ge gu­te Chan­cen und hät­ten zur Halb­zeit vi­el­leicht ein 3:1 ver­dient ge­habt. Os­na­brück hat­te sich in der ers­ten Halb­zeit nur we­nig Chan­cen her­aus­ge­spielt, und ich fand, dass Lot­te deut­lich ge­fähr­li­cher war. Nach der Pau­se kam der VfL bes­ser ins

Spiel und hat­te auch mehr Chan­cen. Da war es dann ein Spiel auf Au­gen­hö­he, aber un­ter dem Strich hat Lot­te den bes­se­ren Fuß­ball ge­spielt. Lei­der kam es nur zu ei­nem 0:0.

Tor­chan­cen gab es ja ei­ni­ge, die Lot­te nur nicht nut­zen konn­te.

Ja, wich­tig ist, dass man sich sei­ne Mög­lich­kei­ten her­aus­spielt. Zu schö­ne­ren Zei­ten geht der Ball auch mal rein, denn die Mög­lich­kei­ten in der ers­ten Halb­zeit wa­ren schon klas­se. Un­ter dem Strich war es je­den­falls ein fai­res Spiel, und mit 46 Punk­ten ge­he ich schon da­von aus, dass der Drops mit dem Klas­sen­er­halt nun ge­lutscht ist. Das war schließ­lich das Ziel.

Sie sind stell­ver­tre­ten­der Schatz­meis­ter. Wie kam es da­zu?

Ich bin seit Lan­gem im Ver­ein. Seit der ver­gan­ge­nen Sai­son spie­le ich in der U23-Mann­schaft, und vor­her ha­be ich den gan­zen Nach­wuchs­be­reich Für Ger­rit Bud­ke-Gie­se­king

im Ver­ein durch­lau­fen. Als haupt­be­ruf­li­cher Bank­kauf­mann kam man auf mich, als ein Un­ter­stüt­zer für Bernd Tee­pe ge­sucht wur­de. Ich wur­de vor zwei­ein­halb Jah­ren an­ge­ru­fen und ge­fragt, ob ich mir die­se Tä­tig­keit vor­stel­len kön­ne.

Wel­che Auf­ga­ben ha­ben Sie?

Es ist so, dass Bernd Tee­pe und ich uns in der Wo­che zum Ge­spräch tref­fen. Da­bei ar­bei­ten wir die Auf­ga­ben aus dem täg­li­chen Ge­schäft ab. Da­zu ge­hört al­les, was sich um den Spiel­be­trieb dreht. Da­zu ge­hört auch der Kar­ten­ver­kauf an Spiel­ta­gen, man muss die Kas­se zäh­len, die Abrech­nung

des Spiel­ta­ges ma­chen und vie­les mehr. Ich as­sis­tie­re da­bei Bernd Tee­pe, und das macht mir Spaß.

Die Abrech­nung des Spiel­ta­ges ist das Stich­wort. Wie funk­tio­niert das?

Wir ha­ben ein com­pu­ter­ge­steu­er­tes Sys­tem, wo ge­nau ein­ge­ge­ben wird, wie vie­le und wel­che Kar­ten ge­druckt und ver­kauft wer­den. Ge­nau­so wer­den auch Kar­ten, die ge­druckt, aber nicht ver­kauft wer­den, qua­si zu­rück­ge­zählt. Aus der Dif­fe­renz er­ge­ben sich dann die Zu­schau­er­ein­nah­men. Bernd Tee­pe steht auch nach dem An­pfiff die gan­ze ers­te Halb­zeit noch wei­ter im Kas­sen­häus­chen, ver­kauft Ti­ckets

und er­mit­telt da­bei schon die An­zahl der ver­kauf­ten Kar­ten. So ab der 60. Spiel­mi­nu­te kann man meis­tens sa­gen, wie vie­le Zu­schau­er beim Spiel ge­nau da­bei sind.

Beim Spiel ge­gen den VfL Os­na­brück hat­ten Sie da ja gut zu tun, oder?

Ja, je mehr Zu­schau­er da sind, um­so mehr Ar­beit ha­ben wir. Aber das sind wir ja ge­wohnt, denn in der Drit­ten Li­ga kom­men ja auch er­freu­li­cher­wei­se mehr Fans in un­ser Sta­di­on.

Al­les zum Nach­bar­schafts­der­by, Hin­ter­grün­de und Ana­ly­sen le­sen Sie im In­ter­net auf noz.de/sfl

Lan­ge Schlan­gen vor den Gäs­te­rän­gen beim Nach­bar­schafts­der­by ge­gen den VfL Os­na­brück. Da gibt es ei­ne Men­ge zu tun für Schatz­meis­ter Bernd Tee­pe und sei­nen Stell­ver­tre­ter Ger­rit Bud­ke-Gie­se­king. Fo­tos: Man­fred Mru­gal­la

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