Der kleins­te Di­enst­weg

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Kultur Regional -

In un­se­rer EMAF-Ko­lum­ne ge­hen wir den Din­gen auf den Grund. Dies­mal fra­gen wir: Was ver­ste­hen Sie un­ter „push“? EMAF-Be­su­cher, -Künst­ler, -Mit­ar­bei­ter ant­wor­ten. Zum Ab­schluss kommt das Fes­ti­val selbst zu Wort.

Re­den wir nicht drum her­um: Das EMAF hat ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­loch. Pri­ma, mö­gen man­che jetzt, süf­fi­sant lä­chelnd, sa­gen, pri­ma, jetzt, wo al­les vor­bei ist, kommt es raus.

Aber al­len, die es schon im­mer ge­wusst ha­ben, sei ge­sagt: Es ist nicht, wo­nach es aus­sieht. Das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­loch hat näm­lich sei­ne Qua­li­tä­ten, in die­sem Fall ver­bin­den­de, und zwar im Sin­ne des Fes­ti­val­mot­tos „Push“. Die­ses Loch ver­bin­det näm­lich, was im Me­di­en­haus in der Loh­stra­ße ei­ne Sperr­holz­wand trennt: die Bü­ros der wich­tigs­ten EMAFMit­ar­bei­te­rin­nen. Durch das kreis­run­de Loch kom­mu­ni­zie­ren die bei­den Frau­en auf dem kleinst­mög­li­chen Di­enst­weg, was wie­der­um das un­glaub­li­che In­no­va­ti­ons­po­ten­zi­al des EMAF be­legt. „War­te, ich se­he, sie legt ge­ra­de auf“, ist der meist­ge­hör­te Satz, wenn man die ei­ne am Te­le­fon hat, aber die an­de­re spre­chen will. Und wenn es ganz schnell ge­hen soll, schie­ben sie den Te­le­fon­hö­rer durchs Loch, oder um im EMAF-Deutsch zu spre­chen: Sie „pus­hen“ihn. Man darf ge­spannt sein, was dem EMAF im nächs­ten Jahr ein­fällt.

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