Trä­nen­des Herz: Ro­sa­far­be­ne Herz­chen­blü­ten üben be­son­de­ren Zau­ber aus

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Gartenrundgang Im Mai -

Die ro­sa Herz­chen­blü­ten der al­ten Bau­ern­gar­ten­pflan­ze Trä­nen­des Herz be­geis­tern wohl je­den, der sie be­trach­tet. Aus Chi­na stam­men die Pflan­zen, die am bes­ten in lich­tem Ge­hölz­schat­ten in kalk- und hu­mus­rei­cher Er­de ge­dei­hen. Lei­der sind sie spät­frost­ge­fähr­det, was sich in die­sem Jahr wie­der er­wie­sen hat. Die blü­ten­be­setz­ten Stän­gel eig­nen sich her­vor­ra­gend als lang­le­bi­ger Va­sen­schmuck. Di­cen­tra spec­ta­bi­lis zieht nach der Blü­te schnell ein, so­dass Som­mer­blu­men die frei wer­den­den Plät­ze ein­neh­men kön­nen. Trä­nen­de Her­zen kön­nen sehr lan­ge an ih­rem Platz ste­hen blei­ben, oh­ne ver­pflanzt zu wer­den. Sie las­sen sich gut tei­len, die Teil­stü­cke soll­ten nicht zu tief ge­pflanzt wer­den. Die weiß blü­hen­de Form „Al­ba“wird sel­ten an­ge­bo­ten, hat aber ih­ren ganz ei­ge­nen Reiz als an­mu­ti­ge Schnitt­blu­me oder be­son­de­re Gr­ab­bepflan­zung. Sie blüht län­ger als die Art mit den ro­sa­far­be­nen Blü­ten und zieht auch spä­ter ein. Die Sor­te „Goldhe­art“hat leuch­tend gel­bes Laub, das emp­find­lich ge­gen di­rek­te Son­nen­ein­strah­lung ist. Lei­der weiß nicht je­der, dass al­le Tei­le der Pflan­zen Al­ka­lo­ide ent­hal­ten, al­so gif­tig sind. Des­halb beim Han­tie­ren mit Blü­ten oder Laub Hand­schu­he an­zie­hen. Bei Kon­takt mit Pflan­zen­saft kann es zu Kon­taktall­er­gi­en kom­men.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.