Per­spek­ti­ven für Mit­ar­bei­ter von Ho­mann

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Wirtschaft -

Von Je­an-Charles Fays Für Ho­mann-Mit­ar­bei­ter bie­ten sich Be­rufs­per­spek­ti­ven in Met­tin­gen. Die Per­so­nal­lei­te­rin von Cop­pen­rath & Wie­se, Ca­ro­lin Berg, gab be­kannt, dass das Un­ter­neh­men bis zum kom­men­den Jahr 500 neue Stel­len schafft. In die­sem Jahr wer­den laut Berg rund 150 und im kom­men­den Jahr rund 350 Stel­len ge­schaf­fen, der Groß­teil da­von am neu­en Stand­ort in Met­tin­gen. Die meis­ten Jobs wer­den für Kon­di­to­rei­hel­fer als Mit­ar­bei­ter in der Pro­duk­ti­on ge­schaf­fen. Berg kün­dig­te an: „Ho­mann und Cop­pen­rath & Wie­se sind Le­bens­mit­tel­un­ter­neh­men in der­sel­ben Re­gi­on. Dissen und Met­tin­gen sind 40 Ki­lo­me­ter von­ein­an­der ent­fernt. Die Auf­nah­me­be­reit­schaft bei uns ist groß.“Sie be­ton­te, dass ei­ne Ent­schei­dung zum Wech­sel ak­tu­ell sinn­vol­ler sei als erst 2020, wenn die Ho­mann-Wer­ke schlie­ßen sol­len. Hin­ter­grund der Neu­ein­stel­lun­gen ist der star­ke Aus­bau des in­ter­na­tio­na­len Ge­schäfts. Da­für soll der Pro­duk­ti­ons­stand­ort des Un­ter­neh­mens in Met­tin­gen mit Mil­lio­nen aus­ge­baut wer­den. Auch der Stand­ort in Osnabrück, der Lo­gis­tik-Stand­ort wird, soll vom Ex­pan­si­ons­kurs pro­fi­tie­ren. Laut Berg wer­den rund 60 Mit­ar­bei­ter aus Osnabrück an den Haupt­ver­wal­tungs­sitz nach Met­tin­gen um­zie­hen.

Durch die Schlie­ßung der Ho­mann-Wer­ke in Dissen und Bad Es­sen bis 2020 sind im Land­kreis Osnabrück 1200 Jobs be­droht. Laut Be­triebs­rats­chef des Dis­se­ner Ho­mann-Werks, Andre­as Stra­ede, be­steht der größ­te Teil der Mit­ar­bei­ter aus Fach­kräf­ten für Le­bens­mit­tel­tech­nik und La­ger­lo­gis­tik. Zu­dem ge­be es 150 In­dus­trie­kauf­leu­te so­wie 100 Mecha­tro­ni­ker und Elek­tri­ker. Hin­zu kä­men Kraft­fah­rer und an­de­re Be­rufs­grup­pen. Stra­ede sag­te: „Wir ge­ben nicht auf, denn wer auf­gibt, der hat schon ver­lo­ren. Al­ler­dings kann ich es auch kei­nem ver­den­ken, wenn er jetzt schon wo­an­ders hin­geht.“

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