Reich­lich Blut ge­spen­det

Blut­spen­der­eh­rung beim DRK-Orts­ver­ein Wer­sen-Bü­ren

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Westfälische Tagespost -

Für den Ge­schäfts­füh­rer des DRK-Orts­ver­eins Wer­sen-Bü­ren, Olaf Wi­en­brack, ist es im­mer wie­der ei­ne be­son­de­re Freu­de, die treu­en Blut­spen­der zu eh­ren. Sechs hat­ten 25- und vier so­gar 50-mal Blut ge­spen­det.

Wi­en­brack be­dank­te sich zu­erst bei sei­nem Team, das im Ver­eins­heim al­les, in­klu­si­ve der reich­li­chen Ver­pfle­gung, so schön vor­be­rei­tet hat­te. Für die zu Eh­ren­den hat­te er wert­vol­le Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen mit­ge­bracht. Täg­lich wür­den in Deutsch­land 15 000 Blut­spen­den be­nö­tigt. Nur drei Pro­zent der Be­völ­ke­rung sei­en Blut­spen­der. „Sechs Pro­zent wä­ren wün­schens­wert, um den Be­darf ab­zu­de­cken“, be­ton­te Wi­en­brack. Der Jahr­gang 1965 sei noch ein sehr star­ker Spen­der­jahr­gang ge­we­sen, dann sei die Zahl berg­ab ge­gan­gen.

Die ver­läss­lichs­te Grup­pe sei die der Mit­te/En­de 30Jäh­ri­gen bis 60-Jäh­ri­gen, aber schon ab 50 näh­me die Zahl der Frei­wil­li­gen ab, da in die­sem Al­ter schon öf­ter Krank­hei­ten das Spen­den nicht mehr zu­las­sen. Et­wa 75 bis 80 Pro­zent der Gr­und­ver­sor­gung leis­te das DRK. Al­lein der Blut­spen­de­dienst West ent­näh­me täg­lich rund 3000 Voll­blut­kon­ser­ven.

An­hand von Fall­bei­spie­len mach­te der Ge­schäfts­füh­rer deut­lich, dass schon im Säug­lings­al­ter drin­gend Blut be­nö­tigt wer­de, aber auch bei jun­gen Men­schen, zum Bei­spiel nach Un­fäl­len. Mit ei­ner ein­zi­gen Blut­spen­de kön­ne bis zu drei schwer­kran­ken oder ver­letz­ten Men­schen ge­hol­fen wer­den Ei­ne Viel­zahl von Pa­ti­en­ten ver­dan­ke ihr Le­ben frem­den Men­schen, die ganz un­ei­gen­nüt­zig beim Ro­ten Kreuz Blut ge­spen­det ha­ben. „Da­zu ge­hö­ren auch Sie“, wand­te er sich an die treu­en Spen­der des Orts­ver­eins. Ne­ben Un­fall­op­fern oder Herz-Kreis­lauf-Pa­ti­en­ten sei­en vor al­lem Krebs­pa­ti­en­ten auf Blut­prä­pa­ra­te an­ge­wie­sen.

„Ma­chen Sie wei­ter so“, er­mun­ter­te Wi­en­brack die Ju­bi­la­re und über­reich­te ih­nen Urkunden und An­steck­na­deln. „Das hat­te ich auch vor, am kom­men­den Frei­tag“, er­wi­der­te Re­na­te Pohl­mann la­chend. Sie hat wie Bär­bel Jan­ning, Re­né Ga­bard und Hans-Jür­gen Klo­se 50-mal Blut ge­spen­det. Für 25-mal wur­den El­len Grot­haus, Kat­ja Rei­chelt, Mar­lies Glück­hardt, Hel­ga Bar­tels, Frank Schen­del und Hol­ger Schul­te in An­oder Ab­we­sen­heit ge­ehrt.

„Be­son­ders möch­te ich mich bei El­len Grot­haus und Bär­bel Jan­ning be­dan­ken.

Sie ha­ben nicht nur vie­le Ma­le ge­spen­det, sie sind au­ßer­dem im DRK-Orts­ver­ein sehr ak­tiv als Grup­pen­lei­te­rin­nen bei den Se­nio­ren und den Mi­ka­dos,

Bär­bel auch wie­der am Frei­tag beim Blut­spen­de-Kü­chen­dienst“, hob er das En­ga­ge­ment der bei­den Frau­en her­vor.

Olaf Wi­en­brack (links) und Pe­ter Ja­blo­now­ski (rechts) eh­ren Bär­bel Jan­ning, Re­né Ga­bard, El­len Grot­haus, Hans-Jür­gen Klo­se und Re­na­te Pohl­mann (von links). Fo­to: Er­na Berg

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