Hier wird nach der Mai­wo­che wei­ter­ge­fei­ert

Wenn die Bu­den schlie­ßen, geht es in den Clubs erst rich­tig los

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Osnabrück -

Am Wo­che­n­en­de star­tet die Mai­wo­che nach dem heu­ti­gen Warm-up so rich­tig – doch wenn die Büh­nen und Bu­den am spä­ten Abend schlie­ßen, muss noch lan­ge nicht Schluss sein. Hier ei­ni­ge Emp­feh­lun­gen für die Feie­rei nach der Feie­rei.

Frei­tag: „Clap your hands and say yeah“lau­tet der Lock­ruf der Her­ren K. und O. vom K.-O.-DJ-Team in die Klei­nen Frei­heit. Clap Clap heißt die noch recht fri­sche Sau­se, die die Fi­let­stü­cke des ty­pi­schen Frei­heit-Sounds hoch­le­ben lässt. Auf den Plat­ten­spie­lern lan­den fol­ge­rich­tig die In­die-, Pop- und Rock­kra­cher zwi­schen 1980 und mor­gen: Es wer­den Ra­mo­nes und New Or­der ge­nau­so ver­spro­chen wie Bil­der­buch und „Von We­gen Lis­beth“.

An­de­re Mög­lich­keit: Nach der Mai­wo­che ab aufs Rad, in den Bus oder ins Ta­xi und los in Rich­tung Fürs­ten­au­er Weg. Im Hy­de Park wird die Rock­nacht ze­le­briert, ei­ne der Par­tys mit dem wohl längs­ten Atem in Os­na­brück. Mu­si­ka­lisch geht es ein­mal quer durch die ty­pi­sche „Park-Mu­cke“, al­so Rock, Me­tal und Al­ter­na­ti­ve von Me­tal­li­ca über Ra­ge Against the Ma­chi­ne bis Foo Figh­ters.

Für die­je­ni­gen, die lie­ber oh­ne Um­schwei­fe di­rekt ums Eck fei­ern ge­hen, de­nen sei das „Tan­zen“in der La­ger­hal­le ans Herz ge­legt. Vom Markt­platz ein­mal ei­ne Mi­nu­te die Ma­ri­en­stra­ße her­auf, schon er­schal­len die Popund Rock-Hits der Ver­gan­gen­heit und der Zu­kunft durchs La­ger­hal­len-Foy­er. Am Sams­tag geht die Fe­te im Üb­ri­gen di­rekt wei­ter.

Eher elek­tro­id ver­an­lag­te müs­sen dann doch ei­nen be­schwer­li­chen, zehn­mi­nü­ti­gen Fuß­weg in die Damm­stra­ße un­weit des Haupt­bahn­hofs auf sich neh­men. Im Dr. Vo­gel wird es am Frei­tag näm­lich psy­che­de­lisch: Das Duo Ar­koMo lädt zum Psy­tran­ce-Li­veSet ins To­ken Sys­tem, da­zu kom­men drei wei­te­re DJs und spe­zi­el­le De­ko.

Sams­tag: Auch elek­tro­nisch, aber rhyth­misch deut­lich break­beat­las­ti­ger wird es Sams­tag­abend im Uni­kel­ler: Die Bass­mu­sik-Freun­de Cle­ar­cut, Fe­dUpFac­tion, Mag­ma­tic und Bel­lis­tic la­den zur Trust in Bass ins eben­so uri­ge wie win­zi­ge Ge­wöl­be di­rekt un­term Schloss. Seit fast zehn Jah­ren sind die Jungs schon aus Lei­den­schaft am Drum ’ n’ Bass am Start. Nach der Mai-Aus­ga­be geht es erst ein­mal in die Som­mer­pau­se, im Herbst soll das Zehn­jäh­ri­ge dann so rich­tig ge­fei­ert wer­den.

Ro­ckig geht es am Sams­tag im Ro­sen­hof zu, wo die DJs Ti­mo Wen­ner und Thomas Ba­daBing seit ge­rau­mer Zeit stets am ers­ten Sams­tag im Mo­nat zur „Rock den Ro­sen­hof “-Par­ty la­den. Hier geht es ein­mal kreuz und quer durch ein hal­bes Jahr Jahr­hun­dert Strom­gi­tar­ren­mu­sik. Ach­tung: We­gen ei­nes Kon­zerts vor­weg wird erst ab et­wa 23 Uhr ein­ge­las­sen.

Der Mai ist in Os­na­brück nicht nur Mai­wo­chen-, son­dern auch Gay-in-May-Zeit. Am Sams­tag steigt die of­fi­zi­el­le Par­ty der 39. schwul-les­bi­schen Kul­tur­ta­ge im Gre­en Mark am Haupt­bahn­hof.

DJa­ne Ster­zi legt un­ter an­de­rem Elec­tro, R’ n’ B, Black, Charts und Ever­greens auf. Auch oh­ne Leucht­re­kla­me ist das Gre­en Mark leicht zu fin­den: Es be­fin­det sich im lin­ken Flü­gel des Haupt­bahn­hofs ne­ben der Rad­sta­ti­on.

Noch mehr er­le­ben: Die Wo­chen­end­ter­mi­ne der Re­gi­on auf ver­an­stal­tun­gen.noz.de

Fo­to: Jo­nas Kü­ckel­mann

Die Par­ty für Bass­freun­de ist seit je­her die „Trust in Bass“Sau­se im Uni­kel­ler.

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