Fa­mi­li­en­film

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Medien / Fernsehen - Von Frank Jür­gens

Lot­ta & der Ernst des Le­bens, 20.15 Uhr

Ber­lin! Lot­ta Brink­ham­mer (Jo­se­fi­ne Preuß), die eher durch Zu­fall über ein Prak­ti­kum als Pfle­ge­rin in den Arzt­be­ruf ge­stol­pert ist, hat es schein­bar ge­schafft. Sie prak­ti­ziert jetzt in ei­ner klei­nen Arzt­pra­xis, wo sie es schon bald mit ei­nem mut­maß­li­chen Hy­po­chon­der (Jür­gen Tar­rach) zu tun be­kommt. Doch rich­tig wunsch­ge­mäß ver­läuft der Ein­stand in der gro­ßen Stadt nicht. Ein­wei­hungs­par­ty? Da hat der ge­mei­ne Ber­li­ner wohl et­was Bes­se­res zu tun. Auch Lot­tas Toch­ter be­kommt als „Li­lo aus Schwie­low“erst ein­mal den Spott ih­rer Mit­schü­ler zu spü­ren. Dann ver­liebt sich Lot­ta auch noch zu al­lem Über­fluss.

In der nun­mehr sechs­ten Ver­fil­mung nach „Mo­ti­ven“, ge­nau­er: Fi­gu­ren des Ro­mans „Die letz­ten Din­ge“von An­ne­gret Held macht die sym­pa­thi­sche Ti­tel­fi­gur ei­nen klei­nen Al­ters­sprung. El­tern­abend, der Ver­such, Be­ruf und Fa­mi­lie un­ter ei­nen Hut zu be­kom­men, und an­de­re Tü­cken des All­tags fres­sen Zeit und Ener­gie. Da­mit auch Span­nung auf­kommt, hat das Dreh­buch­duo Se­bas­ti­an Or­lac und Kers­tin Schüt­ze gleich zwei dra­ma­ti­sche Si­tua­tio­nen in die Hand­lung ein­ge­baut, die von Re­gis­seur Flo­ri­an Gärt­ner oh­ne un­nö­ti­ge Über­trei­bun­gen um­ge­setzt wur­den. Ein ge­lun­ge­ner Fa­mi­li­en­film auf der Hö­he un­se­rer Zeit.

Wer­tung:

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