Bun­des­wehr

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Einblicke -

Die Streit­kräf­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hei­ßen Bun­des­wehr. Es gibt drei Be­rei­che: Heer, Luft­waf­fe und Ma­ri­ne. Beim Heer wer­den zum Bei­spiel Pan­zer ein­ge­setzt, bei der Luft­waf­fe Kampf­jets und bei der Ma­ri­ne Kriegs­schif­fe. In un­se­rem

Grund­ge­setz ist fest­ge­legt, dass die 1955 ge­grün­de­te Bun­des­wehr nur zur Lan­des­ver­tei­di­gung oder bei be­stimm­ten Mis­sio­nen wie et­wa im Rah­men der Na­to ein­ge­setzt wer­den darf, die das Grund­ge­setz aus­drück­lich zu­lässt und der Bun­des­tag be­schlie­ßen muss. Auch bei ei­ner Na­tur­ka­ta­stro­phe – wie et­wa ei­ner Über­flu­tung –kann die Bun­des­wehr ein­ge­setzt wer­den. Das obers­te Kom­man­do hat im Frie­dens­fall der Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter, im Ver­tei­di­gungs­fall geht es auf den

Bun­des­kanz­ler über. Seit 2001 kön­nen Frau­en in al­len Ein­hei­ten der Streit­kräf­te Di­enst tun. Seit 2011 gibt es kei­ne Wehr­pflicht mehr. Man kann sich frei­wil­lig für den Wehr­dienst mel­den, es be­steht aber kei­ne Pflicht mehr.

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