Brad Pitt be­fin­det sich in The­ra­pie

Nach Tren­nung: Hol­ly­wood-Star bricht Schwei­gen – Schau­spie­ler will Sor­ge­rechts­streit ver­mei­den

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Weltspiegel -

Al­ko­hol, Ein­sam­keit, Kin­der, The­ra­pie – Brad Pitt lässt kein The­ma aus: Acht Mo­na­te nach der über­ra­schen­den Tren­nung von An­ge­li­na Jo­lie spricht der Hol­ly­wood-Star erst­mals öf­fent­lich über die ge­schei­ter­te Be­zie­hung und sein Le­ben da­nach. Im In­ter­view mit der US-Zeit­schrift „GQ Style“er­zählt er, dass er in The­ra­pie sei und von Al­ko­hol Ab­stand hal­te.

Er ha­be vor­her zu viel ge­trun­ken und vie­le der Pro­ble­me selbst ver­schul­det, räumt Pitt in dem lan­gen und sehr per­sön­li­chen In­ter­view ein. „Ich konn­te wirk­lich ei­nen Rus­sen mit sei­nem ei­ge­nen Wod­ka un­ter den Tisch trin­ken. Ich ha­be das pro­fes­sio­nell ge­macht, ich war gut da­rin.“ Er wol­le nun ein ge­sün­de­res Le­ben füh­ren und mehr Zeit mit sei­nen Kin­dern ver­brin­gen.

Er sei nie gut da­rin ge­we­sen, über Ge­füh­le zu spre­chen, sag­te Pitt. So sei er auf­ge­wach­sen. Aber für sei­ne Kin­der wol­le er sich jetzt bes­sern. „Mit der Tren­nung ist es mir klar ge­wor­den: Ich muss mehr ma­chen. Ich muss

mehr ma­chen für sie. Ich muss es ih­nen zei­gen. Und ich muss sehr gut da­rin sein.“

Jo­lie und Pitt hat­ten im Ja­nu­ar in ei­nem ge­mein­sa­men State­ment an­ge­kün­digt, ih­re Schei­dung zum Woh­le ih­rer Kin­der un­ter Aus­schluss der Öf­fent­lich­keit ab­zu­wi­ckeln. Zwei Jah­re nach ih­rer Hoch­zeit hat­te Jo­lie im Sep­tem­ber die Schei­dung von ih­rem lang­jäh­ri­gen Part­ner ein­ge­reicht. Sie for­der­te das al­lei­ni­ge Sor­ge­recht für die drei leib­li­chen und die drei ad­op­tier­ten Kin­der im Al­ter von 8 bis 15 Jah­ren. Der­zeit sind die Kin­der in der Ob­hut der Mut­ter, Pitt hat Be­suchs­recht.

Er und Jo­lie wür­den „ihr Bes­tes ver­su­chen“, ei­ne Ei­ni­gung zu fin­den. Das plötz­li­che Aus­ein­an­der­bre­chen der Fa­mi­lie sei für die Kin­der sehr schwie­rig ge­we­sen, er­klärt Pitt. Ei­nen bit­te­ren Sor­ge­rechts­streit woll­ten sie un­be­dingt ver­mei­den. Sie be­müh­ten sich dar­um, „dass je­der am En­de stär­ker und ein bes­se­rer Mensch ist“.

Auch Jo­lie hat­te kürz­lich Bi­lanz ge­zo­gen. „Es war ei­ne sehr schwie­ri­ge Zeit. Aber wir sind ei­ne Fa­mi­lie. Und wir wer­den im­mer ei­ne Fa­mi­lie sein“, sag­te sie im Fe­bru­ar in ei­nem Ge­spräch mit BBC World News in Kam­bo­dscha.

Er selbst ha­be nach der Tren­nung bei Freun­den in San­ta Mo­ni­ca Un­ter­schlupf ge­sucht. Es sei „zu trau­rig“ge­we­sen, um al­lein in sei­nem Haus in den Hü­geln von Hol­ly­wood zu sein.

Für den Ar­ti­kel und zahl­rei­che Mo­de-Fo­tos in dem Ma­ga­zin „GQ Style“war Pitt mit Fo­to­gra­fen im März acht Ta­ge durch drei US-Na­tio­nal­parks ge­reist, dar­un­ter die Ever­gla­des-Sümp­fe in Flo­ri­da und die Whi­te-Sand­sSand­dü­nen in New Me­xi­co. Mit an­ge­grau­tem Kinn­bart und ha­ge­rem Ge­sicht blickt Pitt auf vie­len Bil­dern nach­denk­lich in die Ka­me­ra.

Fo­to: dpa

Pri­vat wie nie: Brad Pitt hat erst­mals öf­fent­lich über die Tren­nung von An­ge­li­na Jo­lie ge­spro­chen.

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