Kin­der ken­nen Um­welt­pro­ble­me

Schü­ler für Mee­res­schutz sen­si­bi­li­sie­ren

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Gut Zu Wissen -

BER­LIN. Die Ver­schmut­zung der Mee­re ist für Kin­der und Ju­gend­li­che laut ei­ner Um­fra­ge das be­kann­tes­te Um­welt­pro­blem. 91 Pro­zent der Be­frag­ten hat­ten et­wa von Plas­tik­müll im Meer schon ein­mal ge­hört. An­nä­hernd so be­kannt ist mit 89 Pro­zent nur der Kli­ma­wan­del.

Das geht aus ei­ner Um­fra­ge mit 1004 Be­frag­ten zwi­schen zehn und 16 Jah­ren her­vor, die das For­sa-In­sti­tut für das Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­ri­um (BMBF) an­läss­lich des Wis­sen­schafts­jahrs 2016/17 „Mee­re und Ozea­ne“er­ho­ben hat.

Zwar ver­tra­ten in der Um­fra­ge et­was mehr als zwei Drit­tel der Kin­der und Ju­gend­li­chen die An­sicht, dass man selbst et­was für den Mee­res­schutz tun kann, in­dem zum Bei­spiel Plas­tik­müll re­du­ziert wird. Ger­ne an ei­nem Mee­res­schutz­pro­jekt teil­neh­men wür­de aber nur je­der Zwei­te – und wenn, dann eher in der Schu­le als in der Frei­zeit. Schon ein­mal tä­tig ge­wor­den ist kaum je­mand.

Das soll sich än­dern: Das BMBF ruft Schul­klas­sen und Ju­gend­grup­pen da­zu auf, in ih­ren hei­mi­schen Bä­chen und Flüs­sen bis zum 30. Ju­ni Plas­tik zu su­chen, zu zäh­len und dies sorg­fäl­tig zu do­ku­men­tie­ren. Denn auf die­sem Weg ge­lan­ge der Müll in der Re­gel ins Meer. Die Da­ten der Ak­ti­on „Plas­tik­pi­ra­ten“sol­len laut An­ga­ben da­nach in ein For­schungs­pro­jekt ein­ge­hen.

Ver­schmutz­te Mee­re sind Kin­dern als Pro­blem be­kannt. Fo­to: dpa

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