Da­liah La­vi ist tot

Sän­ge­rin starb in Wahl­hei­mat Asheville

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Kultur -

Die is­rae­li­sche Schau­spie­le­rin und Sän­ge­rin Da­liah La­vi ist tot. La­vi sei be­reits am Mitt­woch in ih­rer Wahl­hei­mat Asheville im US-Bun­des­staat North Ca­ro­li­na ge­stor­ben, sag­te ei­ne Mit­ar­bei­te­rin des zu­stän­di­gen Be­stat­tungs­in­sti­tuts. La­vi war vor al­lem in den 70er- und 80er-Jah­ren als Sän­ge­rin und Schau­spie­le­rin er­folg­reich ge­we­sen.

Da­liah La­vi wur­de am 12. Ok­to­ber 1942 (nach an­de­ren An­ga­ben 1940) in Hai­fa in Is­ra­el ge­bo­ren. Sie wuchs dort in ei­ner deut­schen Ge­mein­de auf. Ei­gent­lich woll­te sie Bal­le­ri­na wer­den, doch als die­ser Traum platz­te, mo­del­te sie und wur­de da­bei von ei­nem Film­pro­du­zen­ten ent­deckt. Zwi­schen 1960 und 1971 war sie in rund 40 Fil­men zu se­hen. Den meis­ten Zu­schau­ern dürf­te sie noch als In­dia­ne­rin Fei­er­te in den 70er Pa­lo­ma ne­ben Lex Bar­ker in „Old Shat­ter­hand“in Er­in­ne­rung sein. Sie ar­bei­te­te aber auch mit an­de­ren in­ter­na­tio­na­len Stars wie Yul Bryn­ner, De­an Mar­tin oder Curd Jür­gens.

1969 be­gann ihr stei­ler Auf­stieg als Sän­ge­rin. Sie sang zu­nächst is­rae­li­sche Lie­der, spä­ter sang sie auch auf Ita­lie­nisch, Fran­zö­sisch und Spa­nisch. Aber vor al­len in Deutsch­land fei­er­te sie gro­ße Er­fol­ge. Mit „Oh, wann kommst du“ge­lang ihr ein Charter­folg.

und 80er Jah­ren gro­ße Er­fol­ge: Da­liah La­vi. Fo­to: dpa

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