Po­pu­lis­mus ent­steht, wenn die Eli­ten ver­sa­gen

Für den Par­la­men­ta­ris­mus- und Pe­gi­da-For­scher Pat­zelt er­hält die Po­li­tik ge­gen­wär­tig die Quit­tung für Ab­ge­ho­ben­heit

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Politik -

Was ist die­ser all­ge­gen­wär­ti­ge Po­pu­lis­mus über­haupt? Ist er au­to­ma­tisch schlecht? Oder ist er nicht Bei­spiel ei­ner gera­de­zu vor­bild­li­chen De­mo­kra­tie? Wer­ner Pat­zelt, der deut­sche Par­la­men­ta­ris­mus-Ex­per­te schlecht­hin, gibt Aus­kunft im In­ter­view.

Von Burk­hard Ewert

Herr Pro­fes­sor Pat­zelt, Po­pu­lis­mus greift welt­weit um sich, so scheint es – wie fällt Ih­re Bi­lanz aus?

Ja, ein Ge­spenst geht um in Eu­ro­pa – das Ge­spenst des Po­pu­lis­mus. Von rechts kommt es in West- und Nord­eu­ro­pa, von links in Sü­d­eu­ro­pa, und an­ti­eu­ro­pä­isch tritt es in Ost­eu­ro­pa auf. Süd­ame­ri­ka steht längst im Bann des Po­pu­lis­mus; auch re­gie­ren Po­pu­lis­ten in­zwi­schen Russ­land und die USA.

Ist al­so die De­mo­kra­tie in Ge­fahr?

Noch lan­ge nicht. Po­pu­lis­mus ist nur ein häss­li­cher Bru­der der schö­nen Jung­fer De­mo­kra­tie. Un­ver­kenn­bar ent­stam­men bei­de der­sel­ben Fa­mi­lie. Stets geht es um das Volk, gleich ob auf Grie­chisch als „de­mos“oder auf Latein als „po­pu­lus“. Das sinkt dann al­ler­dings auch mal ab zum „Ple­be­jer­tum“und zum „Pö­bel“.

Wor­an er­kennt man Po­pu­lis­mus?

Fünf Merk­ma­le kenn­zeich­nen ihn. Das ers­te ist die ver­ein­fach­te Darstel­lung von ver­wi­ckel­ten Zu­sam­men­hän­gen, und zwar nicht in päd­ago­gi­scher, son­dern dem­ago­gi­scher Ab­sicht. Sol­ches be­trei­ben frei­lich auch „lu­pen­rei­ne De­mo­kra­ten“, zu­min­dest im Wahl­kampf. Von Po­pu­lis­ten un­ter­schei­det sie idea­ler­wei­se, dass ihr Kön­nen über das Zu­sam­men­stel­len von Phra­sen hin­aus­reicht, sie al­so hin­und her­schal­ten kön­nen zwi­schen den Be­triebs­ar­ten von Dis­kurs und von Po­le­mik.

Was braucht es noch? Zwei­tens ge­hört zum Po­pu­lis­mus der An­füh­rer, der po­li­ti­sche Con­dot­tie­re, bür­ger­lich auch „po­li­ti­scher Un­ter­neh­mer“ge­nannt. Das sind Leu­te, die po­li­ti­sche Auf­stiegs­chan­cen wit­tern, auf­wüh­len­de oder be­geis­tern­de The­men er­ken­nen, um die­se her­um Ge­folg­schaft ge­win­nen, an sich bin­den und als­bald ver­läss­li­che Füh­rung ver­spre­chen auf dem Weg in ei­ne bes­se­re Zu­kunft. Auch das ist für vie­le de­mo­kra­ti­sche Po­li­ti­ker selbst­ver­ständ­lich, zu­mal für je­ne, die Cha­ris­ma ver­spü­ren und aus­strah­len. Von Po­pu­lis­ten un­ter­schei­det sie höchs­tens, dass sie ein Amt nicht nur zur Selbst­ver­wirk­li­chung an­stre­ben, son­dern auch zum Di­enst am Ge­mein­wohl.

Drit­tens?

Drit­tens ist Po­pu­lis­mus ein Po­li­tik­stil, der um die Ent­ge­gen­set­zung von „uns da un­ten“und „de­nen da oben“kreist, um den Wi­der­streit zwi­schen „dem Volk“und „den Po­li­ti­kern“. Die­ser Stil funk­tio­niert so­wohl vul­gär­de­mo­kra­tisch als auch au­to­ri­tär. In bei­den Fäl­len ist er für ei­ne frei­heit­li­che Ord­nung ge­fähr­lich. Vul­gär­de­mo­kra­ti­scher Po­pu­lis­mus kri­ti­siert nicht nur die po­li­ti­sche Klas­se als ar­ro­gant oder igno­rant, als ab­ge­ho­ben und selbst­süch­tig, macht al­so Vor­wür­fe, die oft ge­nug stim­men. Son­dern sol­cher Po­pu­lis­mus be­strei­tet Po­li­ti­kern über­haupt ih­re Le­gi­ti­mi­tät: Volks­ver­rä­ter sei­en sie, die nicht auf „das Volk“hör­ten. Das aber geht an den Kern de­mo­kra­ti­scher Re­prä­sen­ta­ti­on: ans Recht von Po­li­ti­kern, nach ei­ge­nem Er­mes­sen zu ent­schei­den – doch un­ter dem Ri­si­ko, an­schlie­ßend ab­ge­wählt zu wer­den. Noch grö­ße­re Ge­fahr droht po­li­ti­scher Frei­heit, wo po­pu­lis­ti­sche An­füh­rer sich als An­wäl­te der „ein­fa­chen Leu­te“auf­spie­len und glau­ben ma­chen, eben „um des Vol­kes wil­len“müs­se man sich über eta­blier­te Po­li­tik und de­ren Re­geln hin­weg­set­zen. „Ple­bis­zi­tä­rer Cä­sa­ris­mus“ist der Fach­be­griff für sol­ches Qua­siMon­ar­chen­tum.

Gibt es über­haupt ei­ne ein­heit­li­che Mei­nung von „uns da un­ten“? Kei­nes­wegs. Es gibt nur die Be­haup­tung, es ge­be so et­was wie ei­nen kla­ren, ein­heit­li­chen Volks­wil­len. Um den mei­nen je­ne zu wis­sen, die da ru­fen: „Wir sind das Volk!“Ge­ra­de den be­haup­ten auch je­ne po­li­ti­schen Con­dot­tie­ri zu ken­nen, die sich an die Spit­ze der „ein­fa­chen Leu­te“set­zen. Als Dem­ago­gen im Wort­sinn ma­chen sie dann, das ist das vier­te Merk­mal von Po­pu­lis­mus, ge­konnt glau­ben, sie wüss­ten noch bes­ser als ih­re Ge­folgs­leu­te um das Be­scheid, was je­ne be­wegt – und wä­ren ge­nau des­halb die „wahr­haft de­mo­kra­tisch le­gi­ti­mier­ten“An­füh­rer des Volks. Doch nichts ist wei­ter von je­ner plu­ra­lis­ti­schen De­mo­kra­tie ent­fernt, die al­lein po­li­ti­sche Frei­heit ver­bür­gen kann. Plu­ra­lis­mus geht näm­lich ge­ra­de nicht da­von aus, es gä­be ein in­ter­es­sen­ho­mo­ge­nes Volk, des­sen „ge­mein­sa­mer Wil­le“sich er­ken­nen lie­ße. Und plu­ra­lis­ti­sche De­mo­kra­tie be­haup­tet auch nicht, hin­ter der für Ent­schei­dun­gen nö­ti­gen Mehr­heit stün­de mehr als nur ein zeit­wei­li­ges Bünd­nis un­ter­schied­li­cher ge­sell­schaft­li­cher Grup­pen mit wi­der­sprüch­li­chen In­ter­es­sen. Po­pu­lis­ten hin­ge­gen macht ge­fähr­lich, dass sie ge­nau die­sen Kom­pro­miss­cha­rak­ter je­der de­mo­kra­ti­schen Ent­schei­dung für ei­nen Nach­teil hal­ten und sich der Ein­sicht ver­wei­gern, dass nur die Tren­nung von Wahr­heit und Mehr­heit po­li­ti­sche Frei­heit er­mög­licht.

Und fünf­tens und zu­letzt? Fünf­tens ist das Auf­kom­men von Po­pu­lis­mus stets ein Hin­weis auf Stö­run­gen im Ge­fü­ge re­prä­sen­ta­ti­ver De­mo­kra­tie. Per­fekt funk­tio­nier­te die­se so: In der Be­völ­ke­rung gibt es ei­ne Mei­nungs­ver­tei­lung zwi­schen – bei­spiels­wei­se – „links“und „rechts“; die­se Mei­nungs­ver­tei­lung wird über ein Mehr­par­tei­en­sys­tem in den Par­la­men­ten wi­der­ge­spie­gelt. Ei­ne Syn­chro­ni­sa­ti­on des stets la­bi­len Ver­hält­nis­ses zwi­schen Be­völ­ke­rungs- und Po­li­ti­ker­mei­nung wird im­mer wie­der durch re­gel­mä­ßi­ge freie Wah­len er­zwun­gen. Zu „Re­prä­sen­ta­ti­ons­lü­cken“kommt es hin­ge­gen, wenn die po­li­ti­sche Klas­se – et­wa un­ter dem Druck der Me­di­en – nicht mehr die ge­sam­te Band­brei­te des von der Be­völ­ke­rung Ge­mein­ten so wi­der­spie­gelt, dass sich im Grun­de al­le von ir­gend­ei­ner Par­tei ver­tre­ten füh­len. Und je nach­dem, ob ei­ne Re­prä­sen­ta­ti­ons­lü­cke im lin­ken po­li­ti­schen Spek­trum auf­tritt (et­wa an­ge­sichts der „rech­ten Schmidt-SPD“) oder im rech­ten po­li­ti­schen Spek­trum auf­reißt (wie zur Zeit der „so­zi­al­de­mo­kra­ti­sier­ten CDU“), ent­steht eben Links-, Rechts- oder sons­ti­ger Po­pu­lis­mus. Na­tür­lich wir­ken sich in je­der Re­prä­sen­ta­ti­ons­lü­cke auch die üb­ri­gen Merk­ma­le von Po­pu­lis­mus aus: die Be­haup­tung, der „wah­re Volks­wil­le“wer­de von den Eli­ten nicht ernst ge­nom­men, gleich ob er – je nach Zeit­um­stän­den – links oder rechts ak­zen­tu­iert, pro­o­der an­ti­re­li­gi­ös, uni­ver­sa­lis­tisch oder glo­ba­li­sie­rungs­skep­tisch ist; po­li­ti­sches Un­ter­neh­mer­tum und Con­dot­tie­re­ver­hal­ten, um das her­um po­pu­lis­ti­sche Be­we­gun­gen auf­wach­sen; und Dem­ago­gie mit al­len Stil­mit­teln von Ver­ein­fa­chung oder Po­le­mik. Wie be­geg­net man Po­pu­lis­mus?

Am bes­ten nimmt man zu­nächst ein­mal ernst, dass Po­pu­lis­mus ein Warn­si­gnal für Stö­run­gen im Funk­tio­nie­ren re­prä­sen­ta­ti­ver De­mo­kra­tie ist. Al­so gilt es, je­ne Re­prä­sen­ta­ti­ons­lü­cken zu er­ken­nen und zu be­ar­bei­ten, in de­nen Po­pu­lis­mus wu­chert. Das heißt: Sie sind ent­we­der durch Po­li­tik­kor­rek­tu­ren zu schlie­ßen – oder, falls nicht die Po­li­tik, son­dern die Be­völ­ke­rung das Pro­blem wä­re, durch ge­dul­di­ge po­li­ti­sche „Volks­päd­ago­gik“zu ver­klei­nern. Gar nichts hilft es, wenn man je­ne The­men be­schweigt, um die her­um sich Po­pu­lis­mus hoch­rankt, oder wenn man den „kom­mu­ni­ka­ti­ven Nah­kampf “mit Po­pu­lis­ten mei­det. Denn was man als „nicht sa­lon­fä­hig“be­han­delt, das wa­bert dann – frei von kom­pe­ten­ter Ge­gen­re­de – wei­ter an den Stamm­ti­schen der Na­ti­on oder in den Echo­kam­mern des In­ter­nets. Und je­ne, die man durch Aus­gren­zung auf der an­de­ren Seite ei­nes „Trenn­strichs“agie­ren lässt, blei­ben dort un­be­hel­ligt. Bei­des scha­det ge­nau je­ner De­mo­kra­tie, die man ver­tei­di­gen soll­te.

Wie sta­bil ist ei­ne De­mo­kra­tie als po­li­ti­sches Sys­tem im Grund­satz? Was ist von Aris­to­te­les’ Kreis­lauf­mo­dell der Ver­fas­sun­gen zu hal­ten, wo­nach stets je­de Herr­schafts­form und al­so auch die De­mo­kra­tie ein­mal in ei­ne Abart kippt, die ihr Schei­tern und den Über­gang zu ei­nem an­de­ren Sys­tem zur Fol­ge hat? Aus der De­mo­kra­tie ent­steht ei­ne Olig­ar­chie, dar­aus ei­ne Dik­ta­tur, nach dem Sturz ei­nes Füh­rers wie­der die De­mo­kra­tie. Ist das gänz­lich un­plau­si­bel? Man muss se­hen, dass Aris­to­te­les die Theo­rie auf­schrieb, als die Er­fah­run­gen mit frei­heit­li­chen Herr­schafts­for­men noch sehr kurz wa­ren. De­mo­kra­tie gab es da noch kei­ne 200 Jah­re, und im We­sent­li­chen nur in At­hen. Ge­ra­de die at­ti­sche De­mo­kra­tie hat­te je­doch gra­vie­ren­de Schwä­chen. Vor al­lem fehl­te ei­ne zur sach­li­chen Dis­kus­si­on ge­eig­ne­te Ver­tre­tungs­kör­per­schaft. Al­lein auf Di­rekt­de­mo­kra­tie an­ge­wie­sen, führ­ten die Athe­ner im­mer wie­der ei­ne sehr kurz­sich­ti­ge, auch ir­ra­tio­na­le Po­li­tik un­ter Dem­ago­gen­ein­fluss. Eben­das rui­nier­te At­hen, und sol­che Pro­zes­se hat Aris­to­te­les ver­all­ge­mei­nert. Im Un­ter­schied zu ihm ken­nen wir aber die re­prä­sen­ta­ti­ve De­mo­kra­tie. Als ei­ne sol­che be­steht die US-De­mo­kra­tie un­an­ge­foch­ten seit 200 Jah­ren, die bri­ti­sche seit rund 150 Jah­ren. Rich­tig ist den­noch, dass De­mo­kra­tie ei­ne höchst an­spruchs­vol­le und stör­an­fäl­li­ge Staats­form dar­stellt. Sie ge­rät in Ge­fahr, wenn ih­re In­sti­tu­tio­nen schlecht ge­baut sind oder wenn man von mit­tel­mä­ßi­gen In­sti­tu­tio­nen schlech­ten Ge­brauch macht wie in der Wei­ma­rer Re­pu­blik oder zu man­chen Zei­ten in Frank­reich. Au­ßer­dem ver­än­dert sich dau­ernd, was man von der De­mo­kra­tie will oder ihr zu­traut. Und es wech­selt mit den auf­ein­an­der­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen nicht nur die po­li­ti­sche Mo­de, son­dern auch die ge­sell­schaft­li­che und po­li­ti­sche Ri­si­ko­be­reit­schaft – bis hin zur Über­for­de­rung von De­mo­kra­tie. Die Auf­ga­be, sie in Schuss zu hal­ten, stellt sich des­halb stets neu.

Kri­ti­ker se­hen die ge­gen­wär­ti­ge De­mo­kra­tie gleich­wohl aus­ge­höhlt.

Das ist weit über­trie­ben. Doch sehr wohl ha­ben wir ei­ne Stö­rung. Es tre­ten be­sag­te Re­prä­sen­ta­ti­ons­lü­cken auf, wenn die po­li­ti­schen Eli­ten – war­um auch im­mer – nicht mehr die ge­sam­te Spann­wei­te des­sen ver­tre­ten oder zu­min­dest ernst­haft dis­ku­tie­ren, was in der Ge­sell­schaft ge­dacht und ge­wünscht wird. In sol­chen „Re­prä­sen­ta­ti­ons­lü­cken“ent­ste­hen dann Po­li­ti­ker­ver­dros­sen­heit, Po­pu­lis­mus, in­ne­re Kün­di­gung auch ge­gen­über dem de­mo­kra­ti­schen Staat. Bei den ame­ri­ka­ni­schen und fran­zö­si­schen Wah­len wur­de das eben­so deut­lich wie beim Auf­stieg der AfD in Deutsch­land. Was vie­le Leu­te ei­ne „Kri­se der De­mo­kra­tie“nen­nen, ist so­mit im Kern un­zu­läng­li­ches Ver­hal­ten der po­li­ti­schen Eli­ten. Die­se sind oft selbst­be­zo­gen ge­wor­den und ha­ben sich in ih­nen an­ge­neh­me Ideo­lo­gi­en ein­ge­spon­nen, die sie dann als „al­ter­na­tiv­los po­li­tisch kor­rekt“ver­tei­di­gen. Doch so­bald wie­der die Ge­samt­brei­te vor­han­de­ner po­li­ti­scher Po­si­tio­nen zum Ge­gen­stand des öf­fent­li­chen, ver­nunft­ge­lei­tet und ge­walt­los ge­führ­ten Mei­nungs­streits wird, dürf­ten die Ur­sa­chen des der­zei­ti­gen Kri­sen­ge­re­des da­hin­schwin­den.

Was be­deu­tet das für die deut­sche Par­tei­en­land­schaft und die Bun­des­tags­wahl?

Ent­we­der be­greift die CDU, dass es ih­re Auf­ga­be ist, als staats­tra­gen­de Par­tei bis hin zum rech­ten Nar­ren­saum in­te­grie­rend zu wir­ken. Oder die AfD wird die­se Lü­cke fül­len und sich zur sta­bi­len Kon­kur­renz­par­tei ent­wi­ckeln. Oder die AfD rutscht ab zu ei­ner „NPD light“, die nur ei­ne klei­ne Min­der­heit von un­ver­nünf­ti­gen Leu­ten wäh­len wird. Dann be­steht die Re­prä­sen­ta­ti­ons­lü­cke zwi­schen der so­zi­al­de­mo­kra­ti­sier­ten CDU und dem rech­ten Rand fort und bie­tet Frei­raum für die nächs­te rechts­po­pu­lis­ti­sche Be­we­gung.

Po­pu­lis­mus ist der häss­li­che Bru­der

der schö­nen Jung­fer De­mo­kra­tie, sagt der Pe­gi­daFor­scher Wer­ner Pat­zelt. Rein sprach­lich ge­se­hen, steckt in bei­den das Volk, mit la­tei­ni­scher und grie­chi­scher Wur­zel. Beim Po­pu­lis­mus aber kann es zum Pö­bel her­ab­sin­ken. Foto: dpa

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