Schlag­lö­cher ade

Ab Mon­tag wird der letz­te Ab­schnitt der Gro­ßen Stra­ße sa­niert

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Lokalsport/region - Wei­te­re Be­rich­te auf noz.de/wal­len­horst

Am Mon­tag be­ginnt der Aus­bau des nörd­li­chen Teils der Gro­ßen Stra­ße in Wal­len­horst. Was be­deu­tet das für den Durch­gangs­ver­kehr, und wie ge­lan­gen die An­woh­ner auf ih­re Grund­stü­cke? Die wich­tigs­ten Fra­gen und Ant­wor­ten.

Von Con­stan­tin Bin­der

WAL­LEN­HORST. Neue Ka­na­li­sa­ti­on und Fahr­bahn sol­len kom­men, die Schlag­lö­cher ver­schwin­den: Die Gro­ße Stra­ße in Wal­len­horst wird ab Mon­tag sa­niert. Die ge­plan­ten Bau­ar­bei­ten im Über­blick:

Was wird ge­baut? Nach­dem die Gro­ße Stra­ße in Wal­len­horst be­reits bis zum Kreis­ver­kehr an der Nie­der­sach­sen­stra­ße sa­niert wor­den ist, wird im letz­ten Ab­schnitt nun der nörd­li­che Teil bis zum so­ge­nann­ten Por­taK­rei­sel aus­ge­bes­sert. Da­bei soll ne­ben dem von Schlag­lö­chern über­zo­ge­nen Stra­ßen­be­lag auch die Re­gen­was­ser­ka­na­li­sa­ti­on er­neu­ert wer­den. Das Bau­pro­jekt „Gro­ße Stra­ße Nord“ist Teil des Sa­nie­rungs­ver­fah­rens „Wal­len­horst-Zen­trum“.

Wie soll der nörd­li­che Ab­schnitt der Gro­ßen Stra­ße aus­se­hen? Aus Kos­ten­grün­den wird hier nicht ganz der Stan­dard des süd­li­chen Teils der Stra­ße ein­ge­hal­ten. So soll auf die Auf­pflas­te­rung der Kreu­zungs­be­rei­che und die ge­pflas­ter­ten Mehr­zweck­strei­fen an den Fahr­bahn­rän­dern ver­zich­tet wer­den. Zum Schutz der Rad­fah­rer sol­len Fahr­strei­fen mit Rad­sym­bo­len ge­kenn­zeich­net wer­den.

Wel­che Bau­ab­schnit­te sind ge­plant? Nach An­ga­ben Sie sol­len ver­schwin­den: Schlag­lö­cher in der Gro­ßen Stra­ße in Wal­len­horst.

der Ge­mein­de­ver­wal­tung sind in ei­nem ers­ten Schritt bis zum 2. Ju­ni Ka­nal­bau­ar­bei­ten im Be­reich zwi­schen Por­ta-Krei­sel und der nord­west­li­chen Fried­hofs­ecke ge­plant. Ab dem 6. Ju­ni (Di­ens­tag nach Pfings­ten) sol­len in die­sem Ab­schnitt dann die ei­gent­li­chen Stra­ßen­bau­ar­bei­ten be­gin­nen. Das süd­li­che Stück ein­schließ­lich des Kreu­zungs­be­reichs der Hol­la­ger Stra­ße ist im An­schluss dran; bis En­de des Jah­res sol­len die Ar­bei­ten ab­ge­schlos­sen sein.

Wird die Gro­ße Stra­ße voll­stän­dig ge­sperrt? Zwi­schen Hol­la­ger Stra­ße und Por­ta-Krei­sel ja – zu­min­dest für den Durch­gangs­ver­kehr. An­woh­ner sol­len die Stra­ße zu­min­dest wäh­rend der Ka­nal­bau­ar­bei­ten noch halb­sei­tig orts­aus­wärts pas­sie­ren kön­nen. Nur der nörd­lichs­te Ab­schnitt zwi­schen Krei­sel und Ein­mün­dung zum Port­kamp ist auch für sie kom­plett ge­sperrt. Ab An­fang Ju­ni, wenn der Stra­ßen­bau auf vol­ler Stra­ßen­brei­te be­ginnt,

wird es nach An­ga­ben der Ge­mein­de auch für An­woh­ner „ab­schnitt­wei­se zu Voll­sper­run­gen in den je­wei­li­gen Teil­ab­schnit­ten“kom­men.

Wel­che Um­lei­tun­gen sind vor­ge­se­hen? Der über­ge­ord­ne­te Ver­kehr wird vom Por­ta-Krei­sel über die Stra­ße An der Sand­gru­be und die Hol­la­ger Stra­ße in Rich­tung Wal­len­hors­ter Zen­trum ge­lei­tet; die­se Um­lei­tung ist als „U 1“aus­ge­schil­dert. Orts­aus­wärts führt die „U 2“ent­spre­chend über Hol­la­ger Stra­ße und An der Sand­gru­be zum Por­ta-Krei­sel.

Was müs­sen An­woh­ner be­ach­ten? Zum ei­nen gilt auf der (orts­aus­wärts be­trach­tet) lin­ken Seite der Gro­ßen Stra­ße ab Mon­tag ein Hal­te­ver­bot, weil dort die Ka­nal­bau­ar­bei­ten er­fol­gen. Dem­ent­spre­chend ist die Aus­fahrt von der Ber­li­ner auf die Gro­ße Stra­ße nicht mög­lich; die Ber­li­ner Stra­ße en­det hier als Sack­gas­se. Vom Port­kamp aus ist auf­grund

der Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung zu­dem kei­ne Ein­fahrt in den nörd­li­chen Ab­schnitt der Gro­ßen Stra­ße mög­lich. An­woh­ner kön­nen den Port­kamp al­so nur in süd­li­cher Rich­tung ver­las­sen.

Gibt es Ein­schrän­kun­gen für Fuß­gän­ger? Die Pri­vat­grund­stü­cke sol­len fuß­läu­fig er­reich­bar blei­ben, je­doch kann es „ta­ge­wei­se zu Ein­schrän­kun­gen“kom­men.

Was kos­tet die Sa­nie­rung? Die Fahr­bahn­sa­nie­rung schlägt mit 1,4 Mil­lio­nen Eu­ro zu Bu­che, die Re­gen­was­ser­ka­na­li­sa­ti­on mit 690 000 Eu­ro. Ein Teil der Kos­ten, rund ei­ne Mil­li­on Eu­ro, soll durch den Ver­kauf des ehe­ma­li­gen Tö­wer­lan­dGe­län­des ge­deckt wer­den – der aber erst zu­stan­de kommt, wenn 50 Pro­zent der Flä­che im dort ge­plan­ten Neu­bau­pro­jekt „Wal­len­horst 21“ver­mark­tet sind.

Das tut sich in Wal­len­horst:

Foto: Grün­del

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