Jä­ger für mehr Wild­pflan­zen auf Fel­dern

Prä­si­dent Dam­mann-Tam­ke sorgt sich um Ar­ten­viel­falt

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Nordwest -

Die Jä­ger in Nie­der­sach­sen for­dern mehr Wild­pflan­zen auf den Fel­dern. Das sei wich­tig für den Er­halt der Ar­ten­viel­falt im Land, hieß es am Frei­tag bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung der Lan­des­jä­ger­schaft im ems­län­di­schen Spelle.

An­stel­le von Mais soll­ten mehr Wild­pflan­zen wie Öl­lei­nen, Bi­schofs­kraut oder Rin­gel­blu­men als Ener­gie­pflan­zen ge­nutzt wer­den. Weil der Er­trag aber um ein Drit­tel ge­rin­ger sei als beim Mais, müss­te es ei­nen Aus­gleich über EU- oder Lan­des­för­der­pro­gram­me ge­ben, sag­te der Prä­si­dent der Lan­des­jä­ger­schaft Hel­mut Dam­man­nTam­ke in Spelle.

„Die im­mer Nut­zung der in­ten­si­ve­re Agrar­land­schaft ist ei­ner der Grün­de für den Rück­gang klas­si­scher Feld­be­woh­ner wie bei­spiels­wei­se Reb­huhn, Feld­ler­che oder Kie­bitz“, so Dam­man­nTam­ke wei­ter. Er be­klag­te, dass die bis­her von der Lan­des­re­gie­rung an­ge­bo­te­nen Agrar­um­welt­pro­gram­me häu­fig mit ho­hem bü­ro­kra­ti­schen Auf­wand ver­bun­den sei­en.

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