Kei­ne Re­ak­ti­on auf Be­wer­bung

Das soll­ten Job­su­chen­de wis­sen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Jobwelt -

HAMBURG. Die Be­wer­bung ist ab­ge­schickt, und am liebs­ten hät­ten Job­su­chen­de gleich ei­ne Re­ak­ti­on. Doch oft müs­sen sie sich lan­ge ge­dul­den. Was ist nor­mal, und ab wann kön­nen Be­wer­ber nach­ha­ken?

Nach­ha­ken: Ab wann man nach­ha­ken kann, ist ei­ne Fra­ge der Un­ter­neh­mens­grö­ße, sagt Kar­rie­r­e­be­ra­te­rin Ma­ja Sku­bel­la aus Hamburg. „Bei sehr gro­ßen Un­ter­neh­men wür­de ich es erst nach vier Wo­chen ma­chen.“So lan­ge daue­re es mit­un­ter, bis al­le be­tei­lig­ten Per­so­nen in der Fir­ma die Un­ter­la­gen ge­sich­tet ha­ben. Bei klei­ne­ren Un­ter­neh­men sei ei­ne Nach­fra­ge nach zwei Wo­chen er­laubt. Sie emp­fiehlt, sich te­le­fo­nisch in der Per­so­nal­ab­tei­lung zu er­kun­di­gen. Wich­tig: Im­mer freund­lich nach­fra­gen, statt for­dernd auf­zu­tre­ten und sich zu be­schwe­ren, dass man kei­ne Ant­wort be­kom­men hat.

Vor­stel­lungs­ge­spräch: Auch nach dem Be­wer­bungs­ge­spräch müs­sen Job­su­chen­de sich noch ein­mal ge­dul­den. Um hier nicht in die glei­che Si­tua­ti­on zu kom­men, fragt man am bes­ten am En­de des Vor­stel­lungs­ge­sprächs nach, wie das wei­te­re Ver­fah­ren aus­sieht. Vie­le ver­ges­sen das je­doch in der Auf­re­gung, sagt Sku­bel­la.

Zeit­span­ne: Wer sich das ers­te Mal be­wirbt, kommt oft aus dem Stau­nen nicht mehr her­aus, wie lan­ge das al­les dau­ert. „Vier bis sechs Mo­na­te muss man in der Re­gel ein­pla­nen“, sagt Sku­bel­la. So lan­ge daue­re es häu­fig vom Ab­sen­den der Be­wer­bungs­un­ter­la­gen bis zur Un­ter­zeich­nung des Ar­beits­ver­trags.

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