In­sek­ten­stich: Wann zum Kin­der­arzt?

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - In Der Familie -

KÖLN. Wird ein Kind von ei­ner Bie­ne oder We­s­pe ge­sto­chen, ist das erst mal kein Grund zur Sor­ge. Es sei denn, die Haut des Kin­des re­agiert nicht nur an der Ein­stich­stel­le, son­dern auch wo­an­ders. In dem Fall soll­te sich ein Arzt die Haut­rö­tung an­schau­en, emp­fiehlt der Be­rufs­ver­band der Kin­der- und Ju­gend­ärz­te.

Stellt der Kin­der­arzt fest, dass es sich um ei­ne star­ke all­er­gi­sche Re­ak­ti­on han­delt, müs­sen die El­tern even­tu­ell künf­tig ein Not­fall-Set da­bei­ha­ben. El­tern soll­ten sich die An­wen­dung der da­rin ent­hal­te­nen Me­di­ka­men­te vom Kin­der­arzt ge­nau er­klä­ren las­sen. Ist der Be­trof­fe­ne schon im Ju­gend­al­ter, kommt den Kin­der­ärz­ten zu­fol­ge auch ei­ne spe­zi­fi­sche Im­mun­the­ra­pie in­fra­ge. Da­bei wird der Kör­per über drei bis fünf Jah­re hin­weg lang­sam an das In­sek­ten­gift ge­wöhnt. In­sek­ten­gift­all­er­gi­en ge­hö­ren zu den häu­figs­ten All­er­gi­en bei Kin­dern (www.kin­de­ra­erz­te-im-netz.de).

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