Eu­pho­rie im Länd­le

2. Bun­des­li­ga: Ner­ven­schlacht im Kel­ler

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Sport -

Der VfB Stutt­gart ist der di­rek­ten Rück­kehr in die Fuß­ball­Bun­des­li­ga ein gro­ßes Stück nä­her ge­kom­men. Die Schwa­ben ver­tei­dig­ten dank des 3:0 ge­gen den Ab­stiegs­kan­di­da­ten Erz­ge­bir­ge Aue mit nun­mehr 66 Punk­ten die Ta­bel­len­füh­rung und bau­ten den Vor­sprung auf den Re­le­ga­ti­ons­rang zu­min­dest bis Mon­tag­abend auf sechs Zäh­ler aus. Stutt­gart kann mit ei­nem Sieg im Gip­fel am Sams­tag bei Han­no­ver 96 al­les klar­ma­chen. „Das ist das Ziel. Wir kön­nen die Ta­bel­le le­sen, die Kon­stel­la­ti­on spricht für uns. Aber es ist noch ein Schritt zu ge­hen“, sag­te der er­neut im Dop­pel­pack tref­fen­de Tor­jä­ger Si­mon Te­rod­de, der 21-mal zwei oder mehr To­re in Li­ga zwei er­ziel­te und da­mit den Re­kord von Bru­no Lab­ba­dia ein­stell­te.

Star­ke Ner­ven sind wei­ter­hin auch im Kampf um den Klas­sen­ver­bleib ge­fragt, in dem Ar­mi­nia Bie­le­feld durch das 1:1 beim VfL Bochum am Sonn­tag den Sprung auf den Re­le­ga­ti­ons­rang ver­pass­te. „Das ist zu we­nig. Wir müs­sen das zwei­te Tor ma­chen und ha­ben dann um das Ge­gen­tor ge­bet­telt“, sag­te Bie­le­felds Trai­ner Jeff Sai­bene. Der 1. FC Kai­sers­lau­tern (1:2 ge­gen den FC St. Pau­li) und SV Sand­hau­sen (0:1 ge­gen VfB-Re­kord­mann: den 1. FC Nürn­berg) ste­hen trotz Nie­der­la­gen mit je 38 Punk­ten und je­weils vier Zäh­lern Vor­sprung auf Würz­burg (34) be­zie­hungs­wei­se den Re­le­ga­ti­ons­rang noch am bes­ten da. Fortu­na Düs­sel­dorf (1:1 ge­gen Würz­burg), 1860 Mün­chen (2:0 bei Dy­na­mo Dres­den) und Aue trennt da­vor mit je 36 Zäh­lern nur die Tor­dif­fe­renz.

Ge­lähmt schei­nen die Spie­ler von Fortu­na Düs­sel­dorf, die ge­gen das 2017 noch sieg­lo­se Würz­burg ein Un­ent­schie­den ret­te­ten. „Mei­ne Mann­schaft ist mit der Si­tua­ti­on of­fen­bar nicht zu­recht­ge­kom­men“, sag­te Fort­u­n­aCoach Fried­helm Fun­kel.

Si­mon Te­rod­de (vor­ne) trifft oft und zu­ver­läs­sig. Fo­to: im­a­go/Ru­del

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