Zah­len und Fak­ten zu Co­lo­ra­tio­nen

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Reportage -

Von Grau me­liert zu Schwarz, von Blond zu Kar­min­rot: Ge­färb­te Haa­re ha­ben gro­ßen Ein­fluss dar­auf, wie Men­schen wir­ken. Ent­spre­chend be­liebt sind die Fär­bun­gen. Wis­sens­wer­tes rund um Co­lo­ra­tio­nen und Tö­nun­gen: Rund 70 Pro­zent al­ler Frau­en in Deutsch­land ver­wen­den ein Haar­fär­be­mit­tel – aber nur

drei Pro­zent al­ler Män­ner. Das hat der In­dus­trie­ver­band Kör­per­pfle­ge- und Wasch­mit­tel (IKW) er­mit­telt.

Fünf­mal im Jahr fär­ben ih­nen dem­nach Pro­fi-Fri­seu­re die Haa­re. Tö­nun­gen zu Hau­se sind da nicht ein­ge­rech­net. Dass Frau­en im Sa­lon oft viel mehr be­zah­len, liegt un­ter an­de­rem an den spe­zi­el­le­ren Fär­bun­gen, an der

Ein­wirk- und Ar­beits­zeit in den Lä­den. Blond ist am be­lieb­tes­ten: Rund ein Drit­tel al­ler Ge­färb­ten läuft mit auf­ge­hell­ten Haa­ren durchs Le­ben. In vie­len Ein­zel­sa­lons hat der Wunsch der Kun­den nach blon­dem Haar ei­nen noch hö­he­ren An­teil. Auf den wei­te­ren Plät­zen: Braun und Rot. Schwarz las­sen sich ih­re Haa­re nur rund 10 Pro­zent al­ler Men­schen fär­ben. Je­der sechs­te Eu­ro, den Ver­brau­cher für Kos­me­tik und Haus­halt­s­pro­duk­te aus­ge­ben, geht in Haar­pfle­ge­mit­tel. Im Han­del zwi­schen Her­stel­ler und Fri­seu­ren ma­chen Haar­fär­bun­gen laut Sta­tis­tik so­gar die Hälf­te des Um­sat­zes aus. dpa

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