„Schulz-Ver­spre­chen kön­nen wir uns nicht leis­ten“

CDU-Po­li­ti­ke­rin Has­sel­feldt kri­ti­siert Wirt­schafts­plä­ne des SPD-Chefs

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Politik -

Von Bea­te Ten­fel­de

CSU-Lan­des­grup­pen­che­fin Ger­da Has­sel­feldt wirft SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz „Wi­der­sprü­che“vor. „Ei­ner­seits sagt Schulz, un­er­füll­ba­re So­zi­al­ver­spre­chen wer­de es mit ihm nicht ge­ben. An­de­rer­seits plant er un­be­zahl­bar teu­re Wahl­ver­spre­chen“, kri­ti­sier­te Has­sel­feldt im Ge­spräch mit un­se­rer Re­dak­ti­on. Die CSUPo­li­ti­ke­rin hält es „für be­son­ders ge­fähr­lich“, dass Plä­ne wie das Ar­beits­lo­sen­geld Q „enorm viel kos­ten, die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung läh­men und Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit wei­ter för­dern“wür­den. „Das kann sich Deutsch­land nun wirk­lich nicht leis­ten“, er­klär­te sie.

Laut „Han­dels­blatt“wür­den al­lein die von Schulz an­ge­kün­dig­te Sen­kung der Strom­steu­er, die kos­ten­lo­sen Kin­der­ta­ges­stät­ten, die Rück­kehr zur pa­ri­tä­ti­schen Fi­nan­zie­rung der Kran­ken­ver­si­che­rung und hö­he­re In­fra­struk­tur­in­ves­ti­tio­nen jähr­lich 16,6 Mil­li­ar­den Eu­ro kos­ten. Die Ein­füh­rung des Ar­beits­lo­sen­gel­des Q – ei­ner neu­en Hil­fe für Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men – könn­te sich laut Ar­beit­ge­ber­ver­band BDA auf bis zu 16,8 Mil­li­ar­den Eu­ro be­lau­fen.

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