„Ur­ban Pray­ers III“in der Jü­di­schen Ge­mein­de

Neue Osnabrucker Zeitung - Lotte, Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg - - Kultur Regional -

Die drei Spiel­clubs „Ami­gos Ban­di­dos“, „Ma­nia“und der neu ge­grün­de­te „Stu­den­ten­club“un­ter­su­chen in „Ur­ban Pray­ers Os­na­brück“von Björn Bi­cker die Stadt als Ort re­li­giö­ser Viel­falt. Re­cher­chiert und ge­spielt wird bei Os­na­brü­cker Ge­mein­den der drei abra­ha­mi­ti­schen Re­li­gio­nen: der evan­ge­lisch-re­for­mier­ten Ju­gend­kir­che, der jü­di­schen Ge­mein­de und der Ge­mein­de der Di­tib Os­na­brück Ye­ni Ca­mii. Was glau­ben die Men­schen? Glau­ben sie, dass ihr Glau­be Pri­vat­sa­che ist? Wie be­ein­flus­sen sie das so­zia­le und po­li­ti­sche Le­ben der Stadt? Am Don­ners­tag, 11. Mai, hat nun „Ur­ban Pray­ers – Os­na­brück III: Nach Ba­bel – und noch wei­ter“von Björn Bi­ckel in der Jü­di­schen Ge­mein­de, In der Bar­la­ge 41–43, Pre­mie­re.

Hoch­mut trieb die Men­schen zum Turm­bau zu Ba­bel, sie woll­ten den Him­mel stür­men. Gott ver­ei­tel­te dies, er straf­te die Men­schen mit un­ter­schied­li­chen Spra­chen, so­dass sie sich nicht mehr ver­stän­di­gen konn­ten und auf­ge­ben muss­ten. Wie ist es heu­te? Ha­ben wir die Ver­wir­rung – der Spra­chen und Re­li­gio­nen – über­wun­den? Ein vom Ju­gend­club „Ami­gos Ban­di­dos“in­sze­nier­tes Sym­po­si­on geht der Fra­ge nach Ver­ein­bar­keit und Aus­schließ­lich­keit der un­ter­schied­li­chen Glau­bens­rich­tun­gen in der Stadt nach. Die Spiel­lei­tung hat Dietz-Ul­rich von Czet­t­ritz.

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